Präsentation auf der CeBIT 2015

Cit zeigt mobiles eGovernment

| Redakteur: Susanne Ehneß

Cit bietet modernes Anliegenmanagement auch auf mobilen Endgeräten an
Cit bietet modernes Anliegenmanagement auch auf mobilen Endgeräten an (Bild: cit)

Anliegenmanagement, Bürgerkonto und der virtuelle Posteingangskorb waren die zentralen Themen des CeBIT-Messeauftritts von Cit. Die Entstehung eines Bürgerkontos sieht das Unternehmen zudem als eine logische Konsequenz an.

Die Cit GmbH, Spezialist für formular- und dokumentbasierte Software, zeigte auf der Messe in Hannover ihr aktuelles Portfolio aus den Bereichen eGovernment, mobile Anwendungen, Anliegenmanagement und Bürgerkonto. Eines der zentralen Themen betraf Mobility.

Mobile Anwendungen im eGovernment

Schwerpunktmäßig stellte Cit Weiterentwicklungen in der Produktfamilie „cit intelliForm“ vor, die sich vor allem durch eine neu entwickelte Nutzeroberfläche im Webbrowser darstellen, die optisch als auch funktional verbessert wurde. Dank „Responsive Web Design“ mit dem neuen HTML5-Standard soll sich die neue Oberfläche nun automatisch und problemlos wahlweise dem Desktop-PCs, Tablet oder Smartphone anpassen. Laut Cit fühlen sich die Formulare auf mobilen Geräten wie eine App an, ohne aufwändige App-Entwicklung.

Online-Verfahren für Anliegenmanagement

Mit modernen Lösungen im Anliegen- und Fallmanagement soll es Bürgern ermöglicht werden, Vorgänge bequem online über das Internetportal ihrer Stadtverwaltung abzuwickeln. Durch die Integration von Geodaten ließe sich beispielsweise schnell von unterwegs an die zuständige Behörde melden, wenn eine defekte Straßenlaterne ein Eingreifen erfordert.

Der Vorteil für die Verwaltung: Die Anträge oder Anliegen liegen dank Plausibilitätsprüfungen bereits während der Eingabe in einer hohen Qualität und direkt bei der zuständigen Stelle vor, und es gibt keine Medienbrüche. Die Bürger dürften sich über schnellere Bearbeitungszeiten und eine bequeme Bedienung von jedem Ort freuen.

Bürgerkonto

Für Cit ist die Entstehung eines Bürgerkontos eine „logische Konsequenz“, da „Die Verwaltung“ oder „das Amt“ von vielen Bürgern als Einheit gesehen würden. „Das Bürgerkonto schafft einen zentralen Zugang zu sämtlichen online verfügbaren Angeboten verschiedener Behörden mit einem Benutzernamen und Kennwort, nach Wunsch auch unter Verwendung des neuen Personalausweises“, so das Unternehmen. Auf der CeBIT wurden entsprechende Lösungen aus der Praxis gezeigt.

Virtueller Posteingangskorb

Ein weiteres aktuelles Arbeitsfeld der Cit ist das virtuelle Postfach, das eine sichere Kommunikation zwischen Bürger und Behörden ermöglichen soll. „Nach einmaliger Registrierung und Authentifizierung können damit Anträge für ein Anliegen verschlüsselt an das zuständige Amt übermittelt werden und auch verschlüsselte Nachrichten empfangen werden“, so das Unternehmen.

Datentransport nach dem „eXTra-Standard“

Die neueste Version von „cit intelliForm“ unterstützt ab sofort den Datentransport nach dem „eXTra-Standard“. Dieser soll einen sicheren, vertraulichen, effizienten und nachvollziehbaren Datenaustausch zwischen Verwaltung und Unternehmen jeder Größe mit minimalem Implementierungsaufwand ermöglichen.

Auch die Themen De-Mail und Mobile eID wurden anhand verschiedener Beispiele aus der Praxis präsentiert. „Besonders im Bereich mobiles eGovernment hat sich im vergangenen Jahr einiges getan“, resümiert Klaus Wanner, Geschäftsführer bei Cit.

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