„Umfassende Start-up-Strategie“ für Deutschland Christmann wird Beauftragte für Digitale Wirtschaft und Start-ups

Von Eva Hornauer

Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck von den Grünen, ernannte am Donnerstag seine Parteigenossin, Dr. Anna Christmann, zur Beauftragten für Digitale Wirtschaft und Start-ups. Ein Heimspiel für die Digitalpolitikerin.

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Dr. Anna Christmann wird Beauftragte für die Digitale Wirtschaft und Start-ups im Bundeswirtschaftsministerium
Dr. Anna Christmann wird Beauftragte für die Digitale Wirtschaft und Start-ups im Bundeswirtschaftsministerium
(© Deutscher Bundestag / Inga Haar)

Im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien spielt die Digitalisierung von Staat, Wirtschaft und Gesundheitswesen eine zentrale Rolle. Das große Versprechen der neuen Bundesregierung: ein umfassender digitaler Aufbruch für Deutschland. Für diesen Aufbruch braucht es aber auch das passende Personal in der Exekutive. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, ernannte nun die dezidierte Digitalpolitikerin, Dr. Anna Christmann, zur Beauftragten für Digitale Wirtschaft und Start-ups.

„Die Digitalisierung ist für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zentral, digitale Start-ups sind ein Motor der wirtschaftlichen Erneuerung und Transformation. Daher ist es mir wichtig, dass die Digitale Wirtschaft und Start-ups im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eine direkte Ansprechpartnerin haben. Ich freue mich sehr, dass ich mit Anna Christmann eine ausgewiesene Digitalexpertin für diese Aufgabe gewinnen konnte“, so Bundesminister Habeck.

Christmann ist promovierte Politikwissenschaftlerin, Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit 2017 Mitglied des deutschen Bundestages. Zu ihren zentralen Themen zählt sie die Innovations- und Technologiepolitik, Digitalisierung und KI sowie bürgerschaftliches Engagement. Die gebürtige Hannoveranerin war in der vergangenen Legislaturperiode die Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik ihrer Fraktion. Zudem war Christmann ordentliches Mitglied und Obfrau in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und den Dialog mit den Akteuren der Digitalwirtschaft. Mir ist es wichtig, die Bedingungen für Start-ups am Technologiestandort Deutschland weiter zu verbessern. Der Koalitionsvertrag enthält hierzu eine ganze Reihe von Maßnahmen, die wir in einer umfassenden Start-up-Strategie bündeln werden", kommentiert Christmann ihre Ernennung zur Beauftragten für Digitale Wirtschaft und Start-ups im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Ihr Vorgänger auf dieser Position war der CDU-Politiker Thomas Jarzombek. Christmann wird ihre neue Rolle ehrenamtlich übernehmen. Zusätzlich ist sie Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt.

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