Kongress in Leipzig Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Sachsen soll bis 2025 zu einem der führenden deutschen Forschungs- und Innovationsstandorte für Künstliche Intelligenz (KI) werden. Auf einem Kongress diskutierten am Freitag in Leipzig mehr als 200 Experten über Chancen und Risiken der KI.

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Sachsen will das Thema künstliche Intelligenz weiter vorantreiben
Sachsen will das Thema künstliche Intelligenz weiter vorantreiben
(© sdecoret – stock.adobe.com)

Für den Hochtechnologie-Standort Sachsen sei es von großer Bedeutung, die bestehenden Stärken in Forschung und Wissenschaft in diesem Bereich zu bündeln und noch bekannter zu machen, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Start des Kongresses. Mit der Etablierung einer Kompetenzstelle KI bei der Digitalagentur Sachsen werde die Vernetzungsmöglichkeit der verschiedenen Akteure deutlich verbessert, betonte der CDU-Politiker.

Auf dem Kongress geht es um die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für Wirtschaft und Arbeit, Regionalentwicklung, Schule, Aus- und Weiterbildung sowie die Verwaltung. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Transfer von Forschung und Entwicklung in erfolgreiche Produkte. Die Forschung soll weiter gestärkt und der Standort noch attraktiver für Fachkräfte werden.

Künstliche Intelligenz müsse auch in kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-up-Unternehmen stärker Einzug halten, hieß es aus der Staatskanzlei. Daher müssten die spezifischen Kompetenzen bei Schülern und Studierenden sowie in der Aus- und Weiterbildung gestärkt werden.

Künstliche Intelligenz werde im Alltag zunehmend relevanter, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Der Freistaat Sachsen verfügt über innovative Unternehmen und eine starke Forschungs- und Universitätslandschaft. Gemeinsam mit unseren starken Fachkräften haben wir hervorragende Voraussetzungen, um die Chancen der Technologie zu nutzen“, erläuterte der SPD-Politiker.

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