Der IT-Planungsrat im Public Sector Parc

CeBIT-Stand als Spiegel des digitalen Fortschritts

| Autor: Manfred Klein

(Bild: mk)

Auf der CeBIT präsentiert sich der IT-Planungsrat wie in den Vorjahren wieder im Rahmen eines Gemeinschafts­stands im Public Sector Parc in Halle 7. Der Stand soll um­fassend über Status und Perspektiven der föderalen Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Informationstechnik informieren und richtungsweisende Projekte zeigen.

Ergänzend zu den Informations- und Diskussionsmöglichkeiten an den einzelnen Ausstellungsinseln lädt der Gemeinschaftsstand des IT-Planungsrats Fachleute aus der Verwaltung, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft sowie interessierte Bürger zum Dialog im Bühnenbereich des Standes ein. Besucher können hier an spannenden Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen zu Themen rund um Verwaltungsdigitalisierung und Nationale E-Government Strategie (NEGS) teilnehmen und sich dabei aktiv einbringen. Das aktuelle Bühnenprogramm ist CeBIT-täglich auf der Web-Startseite unter abrufbar.

Breites Spektrum von Projekten und Anwendungen

Die auf dem Gemeinschaftsstand des IT-Planungsrat vorgestellten Projekte sollen praxisnah verdeutlichen, wie sehr die Digitalisierung bereits in die unterschiedlichsten Verwaltungsbereiche Einzug gehalten hat. Beispiele dafür sind Projekte wie Mobiles Government (Baden-Württemberg), die Nutzung von Geodaten bei der Suche nach Gewerbestandorten (Bayern), elektronische Ausschreibungen in der Praxis (Brandenburg) und sichere Verwaltungslösungen mit Governikus-Bausteinen (Bremen).

Die Mobile Sachbearbeitung bei der Polizei (Hamburg), digitales Antragsmanagement (Niedersachsen), elektronische Vorgangsbearbeitung und Aktenführung (Sachsen) und die Digitalisierung von Personalakten (Schleswig-Holstein) sind weitere Beispiele aus dem umfassenden Angebot von Projekten und Anwendungen auf dem Gemeinschaftsstand.

Auf besonders starkes Interesse dürfte angesichts der aktuellen Situation ein Thema stoßen, das auch auf der Agenda des IT-Planungsrats ganz weit nach vorn gerückt ist: die weitere Digitalisierung des Asylverfahrens. Hierzu präsentiert der Bund seine Aktivitäten aus dem Koordinierungsprojekt für ein einheitliches Verfahren von der Registrierung des Einreisenden beim Erstkontakt bis zur etwaigen Integration in den Arbeitsmarkt. Die komplette Liste der Projekte und Anwendungen auf dem Gemeinschaftsstand ist unter www.it-planungsrat.de einzusehen.

Übersichtlicher neuer Webauftritt

Der IT-Planungsrat hat zudem seine bisherige Website überarbeitet und seinen Auftritt sowohl inhaltlich als auch visuell den Ansprüchen aktueller Online-Kommunikation angepasst. Übersichtlich und lesefreundlich will der IT-Planungsrat über seine Aufgaben und Ziele im Rahmen der Nationalen E-Government Strategie informieren, Transparenz über die von ihm betreuten Projekte, Maßnahmen und Anwendungen schaffen und über seine Entscheidungen berichten.

Newsletter eröffnet Einblicke in die Arbeit des IT-Planungsrats

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Kommunikation will der IT-Planungsrat künftig mit der Herausgabe eines Newsletters setzen. Mit diesem Medium soll in regelmäßigen Abständen über Aktivitäten, Projekte, Entscheidungen und Wissenswertes berichtet werden. Damit will der IT-Planungsrat insbesondere die Kommunikation mit den unterschiedlichsten Zielgruppen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Presse intensivieren und den Dialog fördern. Der Bezug des Newsletters ist kostenfrei. Wer sich für den Bezug des Mediums interessiert, kann hier seine Bestellung aufgeben.

Auch eGovernment Computing wird in seiner CeBIT-Ausgabe umfassend über das Angebot des IT-Planungsrates und Bundesbeauftrgaten für Informationstechnik, Staatssekretär Klaus Vitt, berichten. Weitere Informationen zum Public Sector Parc finden Sie auf eGovernment-Computing.de.

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