Anforderungen an Netzwerke im öffentlichen Bereich

Campus-Netz unter Druck

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Grenzen im System

(Bild: Brocade)
Die traditionellen dreistufigen Campus-Netze mit ihrer Client-Server-Architektur können mit diesen Anforderungen nur bedingt Schritt halten. Hier wird der Traffic normalerweise mit Layer-3-Protokollen zwischen Aggregations-Ebene und Core geroutet, Layer-2-Protokolle werden zwischen Aggregations- und Access-Ebene eingesetzt.

„Patch“-Technologien wie Rapid Spanning Tree und Quality of Service bieten schrittweise Verbesserungen, aber dennoch tendieren diese „althergebrachten“ Netze dazu, statisch, komplex und unflexibel zu sein. Es gibt mehr Netzwerk-Komponenten und -Verbindungen als notwendig, und der Einsatz von Spanning Tree für Loop Detection verhindert die volle Port-Nutzung.

Meistens muss jede Komponente neu konfiguriert werden, wenn es Änderungen gibt. Die Einführung neuer Anwendungen oder Dienste dauert entsprechend lange. Dies gilt besonders für EthernetSwitches, Router, WirelessAccess Points (APs) und Controller. Nur – es wäre teuer, diese Komponenten zu ersetzen. Es ergibt auch keinen Sinn, Wireless und Wired in getrennten Silos zu halten, ohne Integration oder Optimierung.

Neue Lösung gesucht

Kein Wunder also, dass ganze IT-Abteilungen nach einem neuen Ansatz suchen, mit dem sie neue Funktionalitäten ins Campus-Netz bringen können – ohne Implementierungs- oder Verwaltungsaufwand und ohne großen Teilen des Netzes ein Upgrade zu verpassen. Denn Budget und personelle Ressourcen sind knapp – gerade im Bereich Öffentliche Hand – und werden weitgehend investiert, um den Betrieb am Laufen zu halten.

Und die Zeit drängt: Nach IDC glauben nur 31 Prozent der IT-Manager, dass das Netzwerk in den nächsten zwölf Monaten noch die Leistungsanforderungen erfüllen kann.

Pragmatische Lösung

Es geht also darum, die Architektur zu vereinfachen, damit auch zu automatisieren und robuster zu machen. Brocade setzt dabei auf einen zweistufigen Ansatz: Die Distributions-Ebene fällt weg, und das Management der Domains wird konsolidiert. Damit sinken auch die Zahl der notwendigen Geräte und der Wartungsaufwand, die Auslastung der einzelnen Geräte und Verbindungen steigt – mit der letztlichen Konsequenz von weniger laufenden und Investitionskosten. Ein weiterer Vorteil: Die Agilität nimmt erheblich zu.

Applikationen können mit geläufigen Netzwerk- und Security-Policies über den Access Layer schnell verteilt werden. Intelligente Weiterleitung zwischen den Access Points vermeidet Engpässe. Die Access Points im Wireless-Netz regeln den Verkehr lokal, ohne Tunneling zum zentralen Controller. Damit sinkt die Last im Wired-Netz.

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