Verbesserte Interoperabilität im eHealth

„BVITG-transfer“ ergänzt Standards im Gesundheitswesen

| Redakteur: Manfred Klein

Der wachsende Daetnverkehr verlangt nach angemessenen Schnittstellen
Der wachsende Daetnverkehr verlangt nach angemessenen Schnittstellen (Foto: bvitg)

Der Bundesverband Gesundheits IT – bvitg e. V. kündigt die neue Schnittstelle BVITG-transfer als praxiserprobten Standard für den Datenaustausch zwischen den Arzt-Informationssystemen an. Die im Verband organisierten Software-Hersteller unterstützen seit Jahren Projekte zur Interoperabilität im Gesundheitswesen.

Aufgrund des zu erwartenden zunehmenden Datenaustauschs unterschiedlichster Anwendungen wollen die Unternehmen nun den nächsten Schritt gehen und die vorhandenen, marktbewährten Standards in einer einheitlichen bvitg-Schnittstelle für Datenportabilität zusammenfassen.

Diese soll dann nicht nur den Im- und Export von Daten verschiedener Arztinformationssysteme bei Systemwechseln weiter erleichtern, sondern auch den Transfer von Medikationsdaten beispielsweise für übergreifende Prüfungen zur Arzneimittel-Therapiesicherheit sicherstellen.

Nicht erst mit dem zu erwartenden eHealth-Gesetz, welches Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im November diesen Jahres vorlegen will, ist die Frage der Interoperabilität unterschiedlichster IT-Systeme und Anwendungen zum Thema geworden. Auch für den Aufbau einer einheitlichen Telematik-Infrastruktur werden geeignete und erprobte Standards immer wichtiger.

Ein Beispiel sei der vom Verband entwickelte VHitG-Arztbrief, der sich mittlerweile als Arztbrief 2014 zum „Goldstandard“ für sektorenübergreifende Interoperabilität etabliert hat, so Vertreter des bvitg.

Dieser Verantwortung wollen die Software-Anbieter und Mitgliedsunternehmen im Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. auch weiterhin gerecht werden und ihre Standards um den neuen Industriestandard „BVITG-transfer“ ergänzen, der die Datenportierung beim Wechsel von einem Praxis-Softwaresystem zum anderen noch komfortabler lösen soll als bisher.

„Die Einhaltung einschlägiger gesetzlicher Bestimmungen, dazu gehören zum Beispiel auch die relevanten Archivierungsvorschriften für Patienten- und Behandlungsdaten, ist für unsere Kunden von elementarer Bedeutung“, so Uwe Eibich, stellvertretender Vorsitzender beim bvitg.

„Dafür bieten wir nicht nur entsprechende Lösungen in den eigenen Systemen, sondern unterstützen sowohl Schnittstellen zum Datenaustausch mit anderen Arztinformationssystemen, als auch Schnittstellenstandards für den Systemwechsel“, so Eibich weiter.

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