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SAS Forum Deutschland in Münster Business Intelligence erobert (langsam) die Verwaltungen

| Redakteur: Gerald Viola

Über 1.100 Teilnehmer diskutierten an zwei Tagen die Einsatzmöglichkeiten von Business-Intelligence-Anwendungen im Kongresszentrum Münster. Die IT-Experten trafen sich beim 27. SAS Forum und Andreas Diggelmann, stellvertretender Chefentwickler bei SAS freute sich: „BI ist das Boom-Thema schlechthin – das haben auch IBM, Oracle, SAP und Microsoft erkannt.“ Dennoch will SAS diesen Markt weiter dominieren.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Denn, so Diggelmann: „Wir haben einen deutlichen Entwicklungsvorsprung von drei bis vier Jahren – und den werden wir ausbauen, weil wir uns auf unser Kerngeschäft und damit auf unsere Kunden konzentrieren können.“

Und das gilt offenbar auch für den Bereich der Öffentlichen Verwaltungen, denn erstmals präsentierte SAS eingebettet in das Forum – so Andreas Nold, Business Development Manager Öffentlicher Bereich, „eine durchgängige Veranstaltung für den Public Sector“. Ein Angebot, das während der zweitägigen Veranstaltung im Kongresszentrum Münster von den Teilnehmern aus der Öffentlichen Verwaltung gern und zahlreich genutzt wurde.

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Wolfgang Schwab, Marketing Executive für Business Intelligence Strategien, zeigte den Nachholbedarf für den Public Sector auf: „Staat und Verwaltung nutzen das Potenzial der IT nicht restlos aus.“ Unternehmen setzten doppelt so viel BI-Lösungen ein. Dabei liege der Nutzen auf der Hand, sagte Schwab und nannte als Beispiel den Kämmerer. Er erhalte eine bessere Übersicht über die vorhandenen Daten, könne Trends bei Steuereinnahmen oder bei der Hartz-IV-Entwicklung erkennen.

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