Online-Gesundheitsatlas von Baden-Württemberg „Bundesweit einzigartige Aufbereitung von Gesundheitsdaten“

Redakteur: Manfred Klein

Vier Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung präsentiert sich der Gesundheitsatlas Baden-Württemberg mit einem komplett neuen Internetauftritt. Das Portal soll mit einer verdoppelten Datenbasis nun noch umfangreichere Informationen für Gesundheitspolitiker, Mediziner, die Medien und Bürger bieten.

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Information und Transparenz für alle
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(Bild: Baden-Württemberg)

„Wer aktuelle Zahlen und Fakten zu wichtigen Gesundheitsthemen sucht, findet im Gesundheitsatlas nun ein nutzerfreundliches, interaktives Instrument“, sagte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter.

„Der Gesundheitsatlas schafft Transparenz und ist Bestandteil des Zukunftsplans Gesundheit des Sozialministeriums“, so die auch für Gesundheit zuständige Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
„Der Gesundheitsatlas schafft Transparenz und ist Bestandteil des Zukunftsplans Gesundheit des Sozialministeriums“, so die auch für Gesundheit zuständige Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
(Bild: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren)

Die Datenbasis sei mehr als verdoppelt und benutzerfreundlich umgestaltet worden. Die landesweit und regional aufbereiteten Gesundheitsinformationen in Form von Tabellen, Karten und Berichten seien eine hervorragende Grundlage für die Beratungen in den kommunalen Gesundheitskonferenzen und erleichterten die Gesundheitsplanung, so die Ministerin.

Aber auch für die Recherche der Medien biete der Gesundheitsatlas eine Menge Stoff, ebenso für interessierte Bürgerinnen und Bürger. „Der Gesundheitsatlas schafft Transparenz und ist Bestandteil des Zukunftsplans Gesundheit des Sozialministeriums“, so die Ministerin.

Altpeter: „Mit wenigen Klicks lassen sich zum Beispiel Daten zur Lebenserwartung, zu Ärztedichte und zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum, zu Impfquoten oder zu alkoholbedingten Behandlungsfällen von Kindern und Jugendlichen herausfiltern, und zwar bezogen auf die Kreise und das Land.“

Mit einigen speziellen Elementen der Datenaufbereitung ist der Gesundheitsatlas Altpeter zufolge bundesweit einzigartig. So werde zum Beispiel die durchschnittliche Entfernung (in km) der Einwohner einer Gemeinde zum nächsten Arzt im Jahr 2014 und in drei Modellen unter bestimmten Annahmen der Wiederbesetzung der Kassensitze für das Jahr 2030 dargestellt.

Im ersten Modell wird angenommen, dass in etwa 15 Jahren alle Ärzte über 60 Jahren ausgestiegen sind und ihre Kassensitze nur in Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern nachbesetzt werden können.

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