Erforschung von Quantencomputern

Bundeswehr-Uni München wird Teil des IBM-Q-Netzwerks

| Redakteur: Ira Zahorsky

Innerhalb des IBM-Q-Netzwerkes bilden die so genannten „Hubs“ regionale Zentren für Lehre, Forschung und Weiterentwicklung der Technologie.
Innerhalb des IBM-Q-Netzwerkes bilden die so genannten „Hubs“ regionale Zentren für Lehre, Forschung und Weiterentwicklung der Technologie. (Bild: IBM Network)

Die Universität der Bundeswehr München und IBM unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Gründung eines IBM Q Hubs in München – dem ersten Hub in Deutschland und dem zweiten in Europa.

Dieser neue, am Forschungsinstitut Cyber Defence CODE der Universität der Bundeswehr München angesiedelte „Knotenpunkt“ ist Teil des IBM-Q-Networks, einem weltweiten Verbund von Forschungszentren, Universitäten und Unternehmen zur Erforschung der Quantencomputing-Technologie und zur Entwicklung der ersten praktischen Einsatzmöglichkeiten für Industrie und Wissenschaft.

Der IBM Q Hub München soll ein Kooperationsprogramm gründen, das es dem Netzwerk angeschlossenen Industriepartnern und Forschungseinrichtungen ermöglicht, gemeinsam an der Entwicklungsarbeit zur Erforschung von Quantencomputern zu arbeiten.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: (v. l.) Dr. Alessandro Curioni (IBM Fellow, Vice President Europe and Director IBM Research - Zurich), Volker Eiseler (General Manager CODE), Prof. Merith Niehuss (Präsident Universität der Bundeswehr München), Prof. Gabi Dreo (Managing Director CODE), Prof. Klaus Buchenrieder (Vice Director CODE) und Sreeram Visvanathan (IBM Global Managing Director, Government)
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: (v. l.) Dr. Alessandro Curioni (IBM Fellow, Vice President Europe and Director IBM Research - Zurich), Volker Eiseler (General Manager CODE), Prof. Merith Niehuss (Präsident Universität der Bundeswehr München), Prof. Gabi Dreo (Managing Director CODE), Prof. Klaus Buchenrieder (Vice Director CODE) und Sreeram Visvanathan (IBM Global Managing Director, Government) (Bild: Universität der Bundeswehr München/Claus Schunk)

Die Universität der Bundeswehr München wird den Zugang zu den IBM Q Systemen außerdem für die wissenschaftliche Forschung und Ausbildung mit Schwerpunkten in Softwareentwicklung für Quantencomputer, Big Data Analytics, Deep Learning sowie Verkehrsoptimierung und Quantum-Safe-Kryptographie nutzen. Aktuell steht im CODE ein 20-Qubit IBM Quantencomputer zur Verfügung sowie ein System aus 50 Qubits, das in der nächsten Generation von IBM-QSystemen verfügbar sein wird.

Der IBM Q Hub München ist ab sofort eine zentrale Anlaufstelle für weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die IBMs Quantencomputer-Systeme nutzen möchten. Als Teil dieses Programms, wird das Forschungsinstitut CODE sowohl mit Partnern aus der Wirtschaft und der Zentralstelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) kooperieren als auch im europäischen Kontext mit der Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA). Zusätzlich plant das Forschungsinstitut vor allem Partner aus dem wissenschaftlichen Bereich in den IBM Q Hub München an der Universität der Bundeswehr München mit aufzunehmen.

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