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Difu-Studie ServiceStadt Berlin

Bundeshauptstadt bekennt sich zum Service-Gedanken

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Inwieweit sind die Ergebnisse der Studie auf andere Verwaltungen übertragbar?

Schneider: Grundsätzlich stehen alle Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen in Bezug auf die zu erwartenden Entwicklungen der relevanten Rahmenbedingungen. Unterschiede gibt es allerdings bei den Schwerpunkten und teilweise bei der Richtung der jeweiligen Veränderungen. So gibt es beispielsweise neben den Kommunen, die aufgrund des demografischen Wandels mit Schrumpfungseffekten umgehen müssen, auch solche, die ein Bevölkerungswachstum aufweisen. Auch darauf müssen sich die jeweiligen Verwaltungen einstellen können. Es gehört zu den generellen Prinzipien der Arbeit des Difu, dass Forschungsergebnisse allen Kommunen zugänglich gemacht werden. Dies geschieht im Rahmen von Seminaren und Vorträgen sowie mithilfe der Veröffentlichung von Projektergebnissen. Um das möglich zu machen, wird bereits bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten darauf geachtet, dass die Ergebnisse später auch für andere Städte und Gemeinden nutzbar gemacht werden können.

Was soll mit den von Ihnen angesprochenen Seminaren und Veröffentlichungen erreicht werden?

Schneider: Neben der Forschungstätigkeit gehört der Bereich Fortbildung zu den Kernaufgaben des Difu. Auf diese Weise wird der Wissenstransfer gewährleistet. Gleichzeitig wird auch die enge Einbindung von Kommunen im Rahmen von Studien und Projekten ermöglicht. Seminare dienen dabei zum einen der Vermittlung von konkreten Untersuchungsergebnissen und Handlungsansätzen. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch die Diskussion von Untersuchungsergebnissen zwischen Wissenschaft und Praxis sowie der Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen. Die Seminare haben noch einen weiteren Zweck. Das Difu kommt so ins Gespräch mit kommunalen Vertretern und kann Anregungen für zukünftige Forschungsaufgaben aufnehmen und aufgreifen. Die Veröffentlichungen des Difu dienen der Verbreitung von Arbeitsergebnissen, sodass diese einer möglichst breiten Fachöffentlichkeit zur Verfügung stehen.

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