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News Bundesdruckerei und Fraunhofer kooperieren bei der Entwicklung von ePässen

| Redakteur: Gerald Viola

Die Bundesdruckerei GmbH und das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) haben ein gemeinsames Security-Labor in Berlin eröffnet. Ziel der Kooperation ist

Die Bundesdruckerei GmbH und das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) haben ein gemeinsames Security-Labor in Berlin eröffnet. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsam an neuen Technologien für chipbasierende ID-Sicherheitsdokumente zu arbeiten. Die beiden Partner passen gut zusammen, da die Bundesdruckerei über Expertenwissen auf dem Gebiet der sicheren Identifikation verfügt und bereits heute Konzepte für ID-Sicherheitsdokumente der nächsten und übernächsten Generation entwickelt. Das Fraunhofer IZM hingegen verfügt über die technologische Kompetenz, hoch komplexe Elektronik so stark miniaturisiert aufzubauen, dass diese in einem Sicherheitsdokument Platz hat. Daher hoffen beide, dass im SecurityLab Ideen für noch sichere Dokumente schnell evaluiert und auf ihre Marktfähigkeit hin getestet werden können. Ein Beispiel können die Partner schon vorweisen: Schon heute sind kontaktlose Chips in Sicherheitsdokumente integriert, wie etwa im elektronischen Reisepass. Mit dem technologischen Know-how des Fraunhofer IZM können nun auf weniger als 10 µm gedünnte Chips zuverlässig in dünne Substrate eingebettet werden. Dadurch sind Chips auch in papierbasierende Produkte integrierbar, die anschließend problemlos bedruckt werden können, was bisher mit eingebetteten Chips nicht möglich war.Unterstützt wird die Laborkooperation durch ein Applikationszentrum „Smart System Integration“, das auf eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zurückgeht.

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(ID:2016569)