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IT-Steuerungsstrukturen des Bundes Bundes-CIO Cornelia Rogell-Grothe über eGovernment-Pläne des Bundes

| Redakteur: Manfred Klein

Die Nachfolgerin von Dr. Hans-Bernhard Beus als IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, sieht in der Nationalen eGovernment-Strategie eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung von eGovernment in Deutschland.

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Nachholbedarf sieht Staatssekretärin Rogall-Grothe beim neuen Personalausweis Quelle: BMI
Nachholbedarf sieht Staatssekretärin Rogall-Grothe beim neuen Personalausweis Quelle: BMI
( Archiv: Vogel Business Media )

Welche Ziele die IT-Beauftragte darüber hinaus verfolgt, lesen Sie im Interview mit eGovernment Computing.

Frau Rogall-Grothe, wie werden Sie die Arbeit von Hans Bernhard Beus fortführen, und wo werden Sie in Ihrer Arbeit als IT-Beauftragte eigene Akzente setzen?

Rogall-Grothe: Herr Dr. Beus hat in seiner rund zweijährigen Tätigkeit als IT-Beauftragter der Bundesregierung wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht und einige davon – etwa die Umsetzung des IT-Investitionsprogramms – zeigen bereits deutliche Wirkungen.

Ich möchte an diese gute Arbeit anknüpfen. Bedeutende Vorhaben wie den neuen Personalausweis, De-Mail oder die Etablierung der Strukturen der IT-Steuerung Bund werde ich entschlossen vorantreiben. Dabei sehe ich in meiner neuen Aufgabe in erster Linie eine Managementfunktion.

Eines meiner wesentlichen Ziele wird dabei sein, die IT der Bundesverwaltung schlagkräftig aufzustellen. Hierfür ist es wichtig, die IT-Steuerungsstrukturen des Bundes und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern noch effektiver zu gestalten. Die in den vergangenen zwei Jahren etablierten Mechanismen auf Bundesebene gilt es zu festigen und gemeinsam mit allen Ressorts weiter zu entwickeln. Auf Bund-Länder-Ebene stehen wir kurz vor der Konstituierung des IT-Planungsrates. Hier sind alle Akteure auf Bundes- und Länderebene gefordert, die Strukturen mit Leben zu füllen.

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