Potenziale der Anwendung von eGovernment

Bund wählt fünf weitere eGovernment-Modellkommunen aus

| Autor: Ira Zahorsky

Halle (Saale) ist eine der Städte, die für das Pilotvohaben „Modellkommune eGovernment“ ausgewählt wurden.
Halle (Saale) ist eine der Städte, die für das Pilotvohaben „Modellkommune eGovernment“ ausgewählt wurden. (Bild: VBM-Archiv)

Das Pilotvorhaben „Modellkommune eGovernment“ geht in die nächste Runde. Insgesamt 31 Projektvorschläge waren diesmal für das von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Bundesinnenministerium gemeinsam durchgeführte Projekt eingereicht worden. Fünf Städte wurden ausgewählt.

Seit Jahresbeginn sind bereits die Städte Düren und Gütersloh zusammen mit dem Landkreis Cochem-Zell „Modellkommunen eGovernment“. Ihre Projekte bekamen einen staatlichen Zuschuss in Höhe von je 100.000 Euro.

In der zweiten Bewerbungsrunde setzten sich die Städte Halle (Saale), Ibbenbüren und Norderstedt sowie der Heidekreis und der Ortenaukreis gegen 26 Mitbewerber durch. Wie schon in der ersten Bewerbungsrunde waren alle eingereichten Bewerbungen auf hohem Niveau und lagen in der Bewertung eng beieinander. Die Modellkommunen wurden nach bestimmten Bewertungskriterien wie Breitenwirkung, Prozessoptimierung, Kooperationsbereitschaft, Adressatenorientierung, Messbarkeit und ebenenübergreifender Herangehensweise ausgewählt.

Die insgesamt acht siegreichen Modellkommunen sollen nun im Rahmen des Projekts die Potenziale der Anwendung von eGovernment für die Kommunalverwaltungen aufzeigen. In einem arbeitsteiligen Prozess soll ermittelt werden, wie nutzerorientierte Prozesse kommunales eGovernment vereinfachen und die Effizienz erhöhen können. Grundlage ist das eGovernment-Gesetz des Bundes, das die entscheidenden rechtlichen Voraussetzungen geschaffen hat, um ein breites Angebot elektronischer Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen.

Zum Projektende im Sommer 2016 wird ein Leitfaden „Weg zur eGovernment-Kommune“ erstellt.

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