V-Modell XT

Bund veröffentlicht neue Version des eGovernment-Standards

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Bei der Weiterentwicklung liegt der Fokus auf den folgenden Themen:

• Das V-Modell XT erhält eine völlig neue Einleitung und die Struktur der Dokumentation wird mehr am Bedarf des Anwenders orientiert.

• Einige wichtige Strukturelemente (Vorgehensbausteine, Produktabhängigkeiten) werden im V-Modell XT besser integriert, so dass der Anwender deren Konzepte nicht verstehen muss, um bei der Anwendung einen Nutzen daraus zu ziehen.

• Die verwirrende (wenn auch begründete) Vervielfachung verschiedener Produkte (zum Beispiel die strukturell identischen Produkte „Prüfspezifikation Benutzbarkeit“ vs. „Prüfspezifikation Systemelement“) wird unter die Lupe genommen und bessere Lösungen erarbeitet, die leichter zu verstehen sind.

• Es erfolgt ein Streamlining der Begriffe, um eine intuitivere Verständlichkeit von Projektdurchführugnsstrategien und der Projektinitialisierung anzustreben.

Kritiker bemängeln allerdings das Update eines „ ungeliebten Softwareentwicklungsstandards“. Und verweisen auf andere Standards wie „Agile“ oder „Scrum“ in der Softwareentwicklung. Zudem würden im Projekmanagement andere Standards, wie zum Beispiel PRINCE2 aus England genutzt.

Kritisiert wird auch die Copyright-Politik. Manche fordern hier, den V-Modell XT-Standard nach § 5 Urhebergesetzes als amtliches Werk urheberrechtsfrei zu stellen.

Die neue Version V-Modell XT Bund und weitere Informationen finden Sie auf den Informationsseiten zum V-Modell XT Bund.

Auch die S-O-S-Methode ist frei verfügbar. Sie finden die Methode auf der Internetseite des Kompetenzzentrums Großprojektmanagement unter „Methode und Werkzeuge“.

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