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Verlässliche Gesundheitsinformation Bund startet Info-Portal für Gesundheitsfragen

| Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Für Fragen zu Gesundheit, Vorsorge und Pflege können Bürger künftig auch ein zentrales Internetportal der Bundesregierung ansteuern.

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Auf dem Gesundheitsportal der Bundesregierung können sich Bürger schnell, zentral, verlässlich, werbefrei und gut verständlich über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren
Auf dem Gesundheitsportal der Bundesregierung können sich Bürger schnell, zentral, verlässlich, werbefrei und gut verständlich über alle Themen rund um Gesundheit und Pflege informieren
(© WrightStudio - stock.adobe.com)

„Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig seriöse Gesundheitsinformationen sind“, sagte Minister Jens Spahn (CDU) zum Start des Angebots www.gesund.bund.de am Dienstag. „Wer Gesundheit googelt, soll künftig auf dem Nationalen Gesundheitsportal landen.“

Auf den werbefreien Seiten des Nationalen Gesundheitsportals soll für die Nutzer nachvollziehbar sein, wer einen Beitrag fachlich geprüft hat, wie aktuell der Stand ist und welche Quellen den jeweiligen Inhalten zugrunde liegen. Neben Angaben zu Corona sind demnach zum Start unter anderem Informationen zu häufigen Krankheitsbildern wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen abrufbar. Das Angebot soll schrittweise erweitert werden.

Die Verbraucherzentralen begrüßten, dass es nun eine zentrale und unabhängige öffentliche Alternative zu „Dr. Google“ gebe. Der Chef des Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, sagte, die Informationsflut gerade im Netz habe nicht wenige Menschen überfordert. Das neue Portal sei aber noch unbekannt und habe starke und etablierte Konkurrenz. Daher brauche es einen Mehrwert – etwa umfangreichere Möglichkeiten zur Arztsuche oder zum Vergleich von Krankenkassen.

Den Aufbau eines staatlichen Gesundheitsportals hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Betrieben wird es den Angaben zufolge in Verantwortung des Bundesgesundheitsministeriums, Partner für Inhalte sind unter anderem das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Robert Koch-Institut (RKI). Für eine barrierefreie Nutzung sollen zum Beispiel Videos untertitelt sein. Die Server des Portals stehen in Deutschland. Es seien ausreichend Kapazitäten vorhanden, so dass auch bei viele Zugriffszahlen eine reibungslose Nutzung gewährleistet werden könne, erklärte das Ministerium.

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