Förderung von kommunalem eGovernment

Bund gewährt Finanzspritze für drei Modellgemeinden

| Redakteur: Manfred Klein

Was zeichnet die Gewinner des Pilotprojektes Modellkommune eGovernment aus? Auffällig sind vor allem die Konzentration auf den Nutzen von eGovernment für Bürger und Verwaltungen und der Wille zur Kommunikation untereinander. eGovernment Computing stellt die drei Projekte vor.

Die Ansätze der im Pilotprojekt Modellkommune eGovernment ausgezeichneten Gemeinden gleichen sich auf erstaunliche Art und Weise.

So will etwa die Stadt Düren in einen dreistufigen Verfahren zunächst die Interessen und Bedarfe in der Bürgerschaft und in der städtischen Verwaltung ermitteln.

Erst dann wollen die eGovernment-Macher von Düren geeignete Dienstleistungen für die Neukonzeption und Weiterentwicklung von eGovernment-Anwendungen ausgewählt werden.

Dazu Bürgermeister Paul Larue: „Der so ermittelte Bedarf soll in einem zweiten Schritt mit dem bereits vorhandenen Ideenpool abgeglichen werden. Ermittelt werden solche Dienstleistungen, die aufgrund von Fallzahl und Entlastungswirkung für die Bürger und die Verwaltung am meisten Nutzen bringen. Ein Augenmerk könnte etwa auf dem Prozess zur Beantragung des Wohngeldes liegen. Dabei möchte die Stadt Düren ihre Stellung als bürgerfreundliche Stadt mit umfangreichen Online-Angeboten weiter stärken und gleichzeitig die Marke 'innovative Verwaltung' weiter ausbauen.“

Larue weiter: „Außerdem sollen möglichst viele Elemente des eGovernment-Gesetzes des Bundes umgesetzt werden. Es gilt zwar für die Kommunen bislang nur in den (wenigen) Fällen, in denen diese Bundesrecht ausführen. Geplant ist aber, einen (freiwilligen) Zugang für die 'De-Mail' entsprechend den Vorgaben des eGovernment-Gesetzes zu eröffnen. Zudem soll geprüft werden, inwieweit weitere Bezahlservices wie zum Beispiel ePayBL und Paypal für Online-Zahlungen im Bürgerportal eingebunden werden können.“

In einem dritten Schritt soll dann die Akzeptanz von eGovernment-Anwendungen in der Bürgerschaft erhöht werden.

In einem dritten und letzten Schritt möchte die Stadt Düren den Bedarf und die Nachfrage nach E-Government-Anwendungen erhöhen. Die Stadt Düren hat sich zum Ziel gesetzt, die Inanspruchnahme der Online-Dienste zunächst um 10 Prozentpunkte zu steigern.

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