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6. Nationalen IT-Gipfel Bürokratieabbau mit eGovernment

Redakteur: Manfred Klein

Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Startschuss für transparentes elektronisches Patentverfahren gegeben. Mit der elektronischen Schutzrechtsakte „ELSA“ des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) soll schnell und zuverlässig geprüft werden, ob eine angemeldete Erfindung neu ist und patentiert werden kann. ELSA verkürzt den Weg von der Idee zum Patent, Bürokratie wird abgebaut.

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Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger stellte auf dem IT-Gipfel die Schutzrechtsakte ELSA vor
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger stellte auf dem IT-Gipfel die Schutzrechtsakte ELSA vor
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Projekt ELSA wurde von der Arbeitsgruppe „Verantwortung und Schutz in der vernetzten Gesellschaft“ des 6. Nationalen IT-Gipfels vorgestellt. Daneben hat die Arbeitsgruppe Lösungen für neuartige Verschlüsselungsmechanismen für bessere Datensicherheit im Netz sowie Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken erarbeitet. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat diese Arbeitsgruppe des diesjährigen IT-Gipfels gemeinsam mit IBM-Chefin Martina Koederitz geleitet.

Die Einführung der innovativen, komplett elektronischen Verfahrensbearbeitung beim DPMA war aus technischer Sicht eine große Herausforderung und ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in das digitale Zeitalter des Deutschen Patent- und Markenamts. Die elektronische Schutzrechtsakte ELSA, die das DPMA und IBM in mehrjähriger Entwicklungsarbeit gemeinsam entwickelt haben, ist eines der größten IT-Vorhaben der Bundesverwaltung und setzt neue Maßstäbe für das E-Government mit hochmodernen Technologien.

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