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Projekt D115 Bürgernähe schaffen, Verwaltungen vernetzen

| Autor / Redakteur: Dr. Reinhard Timmer / Gerald Viola

Ziel des Projekts D115 ist es, Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der einheitlichen Behördenrufnummer einen direkten Draht in die Verwaltung zu bieten. Unter der 115 können sie sich direkt über Leistungen der Öffentlichen Verwaltung informieren. Welche Verwaltungsebene, welche Behörde oder Dienststelle für das jeweilige Anliegen zuständig ist, spielt für die Anruferinnen und Anrufer dabei keine Rolle mehr.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Das Projekt D115 ist zugleich ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich die Verwaltungen in Deutschland behörden- und ebenenübergreifend vernetzen. Das Projekt wächst von unten nach oben: Kommunen, Länder und Bund gestalten D115 gemeinsam. Die Beteiligten tauschen Expertise und Erfahrungen aus, um die beste Lösung zu realisieren. So ist D115 zugleich Ausdruck eines umfassenden Modernisierungsprozesses: Das Projekt leistet einen Beitrag zur Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung, zum Abbau von Bürokratie und zu mehr Bürgernähe. Die Verwaltungen müssen kooperieren, um Innovationen anzustoßen. Sie müssen zusammenarbeiten, um noch besser zu werden.

D115 ist damit im Kontext anderer Großprojekte zu sehen, die eine stärkere Serviceorientierung der Verwaltung und technische sowie strukturelle Innovationen zum Ziel haben: Parallelen gibt es beispielsweise zu den Deutschland-Online-Projekten. Außerdem ist D115 Teil des Regierungsprogramms „Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen“. Synergiepotenzial besteht insbesondere bei der Umsetzung der EG-Dienstleistungsrichtlinie. Beide Projekte wollen den Zugang zur Verwaltung für Bürger bzw. Unternehmen/Dienstleister erleichtern. Sie basieren beide auf dem Prinzip des One-Stop-Governments.

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