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Verwaltungsdigitalisierung Bürgerdienste erfordern besondere Absicherung

Behördengänge waren schon vor COVID-19 oft mühsam. Jetzt stehen Bürger vielfach vor verschlossenen Türen, der Digitalisierungsdruck auf öffentliche Institutionen wächst. Wie steht es um die Verwaltungsdigitalisierung und die Sicherheit von Bürgerdaten? Diese Themen beleuchtet ein Gespräch mit André Walsleben, Director Public bei Veeam Software Deutschland.

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André Walsleben: „Datensicherung ist eine Kernaufgabe in der Verwaltungsdigitalisierung“
André Walsleben: „Datensicherung ist eine Kernaufgabe in der Verwaltungsdigitalisierung“
(© tippapatt-stock.adobe.co, Veeam)

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) soll digitale Verwaltungsleistungen forcieren. Wie sieht es denn aktuell bei digitalen Bürgerdiensten aus?

Walsleben: Natürlich sind gerade Kommunen bestrebt, ihre digitalen Leistungen auszubauen, um weiterhin für ihre Bürger erreichbar zu sein. Aber die Digitalisierung hat die Lücke noch nicht schließen können. Zumal effektive Bürgerdienste nur als Teil einer umfassenden Verwaltungsdigitalisierung funktionieren. Wenn der elektronische Antrag ausgedruckt werden muss und in den Aktendeckel wandert, stehen wir vor den gleichen Hürden wie bisher: Medienbrüche, Zeitverzögerungen, Verlust von Unterlagen. Gerade wurde das Bundesmeldegesetz geändert, um im OZG-Kontext digitale Prozesse im Meldewesen voranzutreiben. Viele Verwaltungsdienste greifen auf Meldedaten zu und hierfür soll die Verfügbarkeit verbessert werden. Entsprechend muss auch der Datenschutz zuverlässig funktionieren.

Mehr Onlinezugang bedeutet ja auch mehr Einfallstore für Hacker?

Walsleben: Genau. Die Absicherung personenbezogener Daten ist daher das zentrale Thema, Datensicherung ist eine Kernaufgabe in der Verwaltungsdigitalisierung. Im Zuge der IT-Modernisierung muss für jede Anwendung, ob neu oder bestehend, die Datensicherung direkt mit geplant und umgesetzt werden. Mithilfe einer Software-Lösung wie der Veeam Availability Suite können alle Daten zuverlässig abgesichert und wiederhergestellt sowie die entsprechenden Prozesse zentral gesteuert und überwacht werden.

Wie kann IT-Modernisierung möglichst effizient umgesetzt werden?

Walsleben: Durch einheitliche Plattformen und Lösungen. Das ist ja auch das Prinzip von EfA – Einer-für-Alle –, auf das sich Bund und Kommunen geeinigt haben. Dafür müssen fachverantwortliche Mitarbeiter behörden- und länderübergreifend zusammen arbeiten, denken und handeln. Je mehr Abläufe und Lösungen vereinheitlicht werden, desto schneller und wirtschaftlicher können zeitgemäße Verwaltungsleistungen eingekauft oder entwickelt und betrieben werden.

Stichwort Cloud-Dienste: Wären das nicht einfache Lösungen, gerade für Kommunen?

Walsleben: In einigen Bereichen, sicher. SaaS-Angebote wie Microsoft 365 sind bedienerfreundlich, schnell einsatzfähig und unterstützen die digitale Zusammenarbeit. Es gibt auch Backup- oder Disaster Recovery-as-a-Service. Ich glaube, in vielen Behörden existiert noch die Meinung, dass Verwaltungsprozesse mit Standardsoftware nicht abzubilden sind.

Fehlt vielen Kommunen dafür nicht auch das IT-Personal?

Walsleben: Deswegen das EfA-Prinzip, um die Standardisierung zu fördern. Außerdem bietet der Markt bewährte Software-Lösungen gerade für die Administration von IT-Infrastrukturen. So lassen sich viele Abläufe, wie Datensicherung und Wiederherstellung, auch automatisieren. Automatische Überwachung und Alarme helfen, technische Probleme vorzeitig zu erkennen und zu minimieren. Disaster Recovery, inklusive der Notfallpläne, regelmäßiger Tests und Updates sowie die ordnungsgemäße Inbetriebnahme nach einem Systemausfall werden durch Software erheblich vereinfacht. Bei der Umsetzung helfen spezialisierte IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung. Gerade in Sachen Sicherheit sitzen da die Experten.

André Walsleben, Director Public bei Veeam Software Deutschland
André Walsleben, Director Public bei Veeam Software Deutschland
(© Veeam)

Der Interviewpartner: André Walsleben, Director Public bei Veeam Software Deutschland

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