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ePartizipation Bürgerbeteiligung bremst die Politikverdrossenheit

| Redakteur: Manfred Klein

Wollen Kommunen in Sachen ePartizipation brillieren, führt derzeit kein Weg an einem Bürgerhaushalt vorbei. Nach den Vorreitern Köln und Essen haben jetzt auch Trier, Solingen und Gütersloh entsprechende Projekte gestartet. Doch was steckt wirklich hinter solchen Bürgerhaushalten? Wie werden sie erfolgreich aufgesetzt? Und vor allem: Was hat der Bürger davon?

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Online-Beteiligungen binden die Bürger auch in unpopuläre Maßnahmen ein
Online-Beteiligungen binden die Bürger auch in unpopuläre Maßnahmen ein
( Archiv: Vogel Business Media )

Die von der Bertelsmann-Stiftung unter Mitarbeit des Bundesinnenministeriums, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der Freien und Hansestadt Hamburg herausgegebene Studie „Leitfaden Online-Konsultation – Praxisempfehlungen für die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger über das Internet“ beschreibt die Ursachen dieser Entwicklung so: „Anders als Fernsehen oder Tageszeitungen ist das Web 2.0 darauf ausgelegt, jedem Nutzer zu ermöglichen, sich mit geringem Aufwand selbst öffentlich einzubringen, mitzudiskutieren oder eigene Internetseiten einzurichten. Diese Möglichkeiten haben sich im privaten und wirtschaftlichen Umfeld der Bürger bereits seit Längerem etabliert und werden inzwischen von ihnen auch für politisches Engagement genutzt.“

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