Tübingen

Bürgerbefragung per App beliebt bei den Jüngeren

| Autor / Redakteur: dpa/lsw / Ira Zahorsky

Die Stadt Tübingen will künftig zweimal jährlich eine Bürgerbefragung per App durchführen.
Die Stadt Tübingen will künftig zweimal jährlich eine Bürgerbefragung per App durchführen. (© kamasigns - stock.adobe.com)

Knapp 12.000 Tübinger haben bei der ersten Bürgerbefragung per Smartphone-App mitgemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 15 Prozent. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hätte sich mehr gewünscht, für die Premiere sei das aber ein guter Start, teilte er am Montag mit.

Als erste Kommune bundesweit hat Tübingen nach eigenen Angaben Bürgerbefragungen per Smartphone eingeführt. Zwei Wochen lang konnten 77.000 Einwohner ab einem Alter von 16 Jahren per App entscheiden, wie sie zu einer Schließung des historischen Hallenbades der Stadt stehen – die Mehrheit sprach sich dafür aus. Am höchsten war die Wahlbeteiligung per App bei den zwischen 16- und 25-Jährigen, bei den über 50-Jährigen fiel sie am geringsten aus. Künftig will die Stadt ihre Bürger zwei Mal jährlich zu wichtigen Themen per Smartphone befragen.

Möglich war auch eine Teilnahme auf dem Postweg. Rund 600 Bürger stimmten per Briefwahl ab.

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