Breitbandausbau

BREKO ernennt Landesbeauftragte für Glasfaserausbau

| Redakteur: Manfred Klein

(Bild: © Stihl024 – stock.adobe.com)

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) will seine Aktivitäten in den deutschen Bundesländern – und hier insbesondere auf regionaler und lokaler Ebene – deutlich verstärken. So will der deutsche Glasfaserverband Landkreisen, Städten und Kommunen künftig noch stärker als bislang als kompetenter Ansprechpartner in puncto Breitbandausbau zur Seite stehen.

Zur Umsetzung dieses Anspruchs hat der BREKO ein eigenes Konzept („BREKO Regionalkonzept“) entworfen: Ab dem ersten Quartal dieses Jahres wird es eigene, ehrenamtliche Landesbeauftragte aus dem Kreis der mehr als 170 Netzbetreiber des BREKO geben. Sie sollen den Verband als Ansprechpartner für Bürgermeister, Landräte und andere Verantwortliche in den Kommunen beim Thema Breitband Beauftragte in Stadt und Land unterstützen.

Auf diese Weise bietet der Verband direkt vor Ort fachkundige Unterstützung rund um das Thema Breitband und zukunftssicherer Glasfaserausbau. Mit den neuen Landesbeauftragten stellt der BREKO zudem Experten für regionale und landesspezifische Besonderheiten wie die unterschiedlichen Programme zur Breitbandförderung in den Bundesländern.

„Immer mehr engagierte Bürgermeister, Gemeinde-, Stadt- und Landräte haben erkannt: Ultraschnelle Glasfaseranschlüsse sind Standortfaktor Nummer Eins – noch vor den Themen Verkehrsanbindung oder Gewerbe- und Grund­steuer“, erläutert BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „Hier sind der BREKO und seine mehr als 170 Netzbetreiber genau die richtigen Ansprechpartner vor Ort – wir sind starke Partner von Städten und Kommunen!“

Im Rahmen einer einjährigen Pilotphase wird das BREKO Regionalkonzept zunächst in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg erprobt. Danach soll das Konzept in ganz Deutschland ausgerollt werden.

Den Landesvorsitz in Schleswig-Holstein übernimmt Ulla Meixner (Leiterin des Geschäftsbereichs Telekommunikation bei den Stadtwerken Flensburg), den in Baden-Württemberg Bernhard Palm (Geschäftsführer der NetCom BW in Ellwangen).

Heiner Kahmann (Geschäftsführer C&S Breitband, Bad Oldesloe) und Dirk Müller (Geschäftsführer OpenXS, Flensburg) sind die stellvertretenden Landesbeauftragten in Schleswig-Holstein; in Baden-Württemberg bilden Dr. Karl Peter Hoffmann (Geschäftsführer Stadtwerke Sindelfingen), Michael Beuschlein (Geschäftsführer SWU TeleNet, Ulm) und Jochen Cabanis (Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar) den stellvertretenden Vorsitz.

„Unsere Netzbetreiber finden innovative und individuelle Lösungen für die flächendeckende Versorgung mit modernen Glasfaseranschlüssen. Sie sind Kooperationspartner von Städten und Gemeinden und Kompetenzträger im Netzausbau, Netzbetrieb sowie bei der Vermarktung von Telekommunikations-Dienstleistungen“, sagt Verbandschef Dr. Stephan Albers.

„Mit dem Engagement unserer neuen Landesbeauftragten schaffen wir ein regionales Kompetenzzentrum rund um das Thema Glasfaserausbau. Denn hier gilt ganz klar das Motto: Nicht ohne meinen Bürgermeister!“

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