eGovernment-Wettbewerb 2018

Breiteres Spektrum durch Onlinezugangsgesetz

| Redakteur: Manfred Klein

Der 17. eGovernment-Wettbewerb geht an den Start
Der 17. eGovernment-Wettbewerb geht an den Start (Bild: © BearingPoint)

Mit zwei zusätzlichen Kategorien reagieren die Ausrichter des eGovernment-Wettbwerbs auf das Onlinezugangsgesetz (OZG) und das Thema IT-Konsolidierung. Damit wächst das Spektrum möglicher Einreichungen erneut.

Deutschland, Österreich und die Schweiz wachsen zu Smart Countries mit schlanken, effizienten Verwaltungsprozessen und digitalen, serviceorientierten Dienstleistungen heran. Der eGovernment-Wettbewerb der Unternehmensberatung BearingPoint und des Technologieanbieters Cisco begleitet diese Transformation seit nunmehr 17 Jahren und gibt nun den Startschuss für die nächste Runde. Bis zum Bewerbungsschluss am 13. April sind öffentliche Organisationen aus Bund, Land und Kommunen sowie Sozialversicherungsträger ab sofort aufgerufen, ihre Ideen und Projekte zur Verwaltungsmodernisierung einzureichen.

Mit dem Onlinezugangsgesetz hat der Gesetzgeber die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine rasche Transformation der Öffentlichen Verwaltung hin zu einem digitalen Dienstleister geschaffen. Die Umsetzung muss nun konsequent in Angriff genommen werden. Genau hier setzt die neue Wettbewerbskategorie „Beste Konzeption zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes“ an: Prämiert werden konzeptionelle Vor­überlegungen und Programme von Behörden, wie diese ihre Verwaltungsleistungen in den nächsten Jahren digital und serviceorientiert zur Verfügung stellen w­ollen.

„Wir suchen Macher und Gestalter, die eine klare Vorstellung von der Verwaltung der Zukunft haben und ihren schöpferischen Gedanken Ausdruck verleihen“, wirbt Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint, um Einreichungen.

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung ist die Konsolidierung von Infrastrukturen, Diensten und des Betriebes eine wichtige Grundvoraussetzung. In der zweiten Neukategorie „Bestes Konsolidierungsprojekt“ geht es darum, die Besonderheiten und Anforderungen einer Behörde im Prozess und Ergebnis der Konsolidierung zu berücksichtigen und trotzdem die Größenvorteile und Chancen der Professionalisierung zu nutzen.

Wie im Vorjahr sind darüber hinaus alle innovativen Digitalisierungs- und Modernisierunsprojekte, beispielhafte Kooperationen und agile IT-Infrastrukturen von Interesse. Im Rahmen des breiten Einreichungsspektrums sind zum Beispiel auch Projekte gefragt, die künstliche Intelligenz und Robotics bei Verwaltungsvorgängen einsetzen, welche partizipative Plattformen etablieren, Gemeinschaftsportale vorantreiben und Daten kontextbezogen bereitstellen.

Die Öffentliche Verwaltung erkennt den Veränderungsbedarf und investiert zunehmend in die Modernisierung ihrer Strukturen. Im Rahmen des Wettbewerbs werden diese zahlreichen Projekte transparent und erzielen in der Öffentlichkeit große Wirkung. Behörden bietet sich über den Wettbewerb zudem eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, von Best Practices zu lernen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Aus allen Einreichungen ermittelt ein unabhängiger Expertenstab pro Kategorie drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte am 15. und 16. Mai 2018 auf den Finalistentagen und anschließend auf der Webseite des Wettbewerbs zu präsentieren. Die Preisverleihung findet auf dem Zukunftskongress „Staat und Verwaltung“ im Juni in Berlin statt. Zusätzlich wird auf dem Ministerialkongress am 7. September ein Publikumspreis auf Basis der Online-Abstimmung vergeben.

Alle wichtigen Infos zum 17. eGovernment-Wettbewerb gibt es hier.

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