Glasfaseranschlüsse Breitband-Förderprogramm für Schulen und Rathäuser

Redakteur: Ira Zahorsky

13 Memminger Schulen sowie das Rathaus sollen über Glasfaseranbindungen künftig schnell und zuverlässig ins Internet gehen können. Den Zuschlag für den Breitbandausbau hat die LEW TelNet, das Kommunikationsunternehmen der LEW-Gruppe, erhalten.

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Das Memminger Rathaus sowie 13 Schulen bekommen einen Glasfaseranschluss.
Das Memminger Rathaus sowie 13 Schulen bekommen einen Glasfaseranschluss.
(Bild: Brechenmacher & Baumann/LEW)

Jeweils zwei Grund-, Mittel- und Realschulen, zwei Gymnasien und Berufsschulen, das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Berufliche Oberschule FOS/BOS in Memmingen sowie das Rathaus bekommen einen Glasfaseranschluss. Bis spätestens Anfang 2022 sollen die Anschlüsse in Betrieb gehen. „Gerade jetzt ist es wichtig, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und mit leistungsfähigeren Anschlüssen an das Datennetz die Grundlage für digitalen Unterricht zu verbessern. Dann erst können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte digitale Hilfsmittel effektiv nutzen und Anforderungen, wie sie beispielsweise Homeschooling mit sich bringt, einfacher meistern“, sagt Manfred Schilder, Oberbürgermeister von Memmingen.

Neben dem Glasfaseranschluss können die Schulen und das Rathaus in Memmingen verschiedene Highspeed-Internet-Dienste von LEW TelNet entsprechend ihres Bedarfs anfordern. Das Telekommunikationsunternehmen bietet Hochleistungs-Breitbandanschlüsse mit Bandbreiten von 50 Mbit/s bis zu 5 Gbit/s und für zukünftige Anforderungen auch darüber hinaus.

Ein Programm des Freistaats Bayern zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN für öffentliche Schulen, Krankenhäuser und Rathäuser macht die geplanten Glasfaseranbindungen in Memmingen möglich. Auf Basis der Glasfaser/WLAN-Richtlinie GWLANR gibt es je Schule einen Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro und zusätzlich 5.000 Euro für die WLAN-Erschließung. Der Regelfördersatz liegt bei 80 Prozent. Rathäuser werden mit bis zu 20.000 Euro gefördert. Erfolgt der Anschluss an das Bayerische Behördennetz stehen bis zu 50.000 Euro bereit.

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