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News Brandenburger Landtag führt 2009 elektronische Vorgangsbearbeitung ein

| Redakteur: Gerald Viola

Der Landtag Brandenburg hat einstimmig die Einführung des „Elektronischen Landtags-Vorgangsbearbeitungs- und Informations-Systems (ELVIS)“ beschlossen. Mit Beginn der 5. Wahlperiode

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Der Landtag Brandenburg hat einstimmig die Einführung des „Elektronischen Landtags-Vorgangsbearbeitungs- und Informations-Systems (ELVIS)“ beschlossen. Mit Beginn der 5. Wahlperiode im Herbst 2009 wird der Landtag alle wichtigen Geschäftsprozesse digital abbilden. Das Feinkonzept für ELVIS wurde von der icomedias Systemhaus GmbH erstellt.Brandenburg wird damit über ein durchgehendes elektronisches Vorgangsbearbeitungssystem verfügen. Die Fraktionen, die Landesregierung, die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter sowie die Landtagsverwaltung werden in das System eingebunden. Alle Arbeitsschritte erfolgen dann ausschließlich elektronisch, der gesamte Gesetzgebungsprozess wird digital abgebildet und dokumentiert. Sämtliche parlamentarischen Initiativen werden auf elektronischem Wege eingebracht und behandelt – von der Vorbereitung bis zur Veröffentlichung. Mit der Einführung von ELVIS sollen Papierakten dann der Vergangenheit angehören.Für die Nutzung des Systems werden die Abgeordneten mit Notebooks und Signaturkarten ausgestattet. Über eine sichere verschlüsselte Internetverbindung können sie jederzeit auf alle wichtigen Dokumente und Vorgänge zugreifen, die Dokumente werden ausfallsicher im zentralen Rechenzentrum abgelegt. Die Bedienung des Systems erfolgt über herkömmliche Internetbrowser wie Internet Explorer oder Firefox.Der Hersteller icomedias verfügt nach eigenen Angaben über detaillierte Erfahrungen mit der Einführung des Papierlosen Landtag Steiermark (PALLAST). PALLAST ist seit 2005 erfolgreich im Einsatz. Der Landtag Steiermark spart nach Unternehmensangaben dadurch rund 200.000 Euro pro Jahr, zusätzlich konnte der gesetzgebende Prozess durch das System wesentlich beschleunigt werden. Das innovative Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt unter anderem das Gütesiegel für eGovernment vom österreichischen Bundeskanzleramt.

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