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News Brandenburg setzt beim Ausbau von eGovernment auf sein Portal

| Redakteur: Gerald Viola

Das Internet-Portal „Service.brandenburg.de“ ist nach den Worten von Innenminister Jörg Schönbohm ein wichtiger Teil der eGovernment-Vorhaben des Landes Brandenburg. Diese will das

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Das Internet-Portal „Service.brandenburg.de“ ist nach den Worten von Innenminister Jörg Schönbohm ein wichtiger Teil der eGovernment-Vorhaben des Landes Brandenburg. Diese will das Land künftig noch stärker ausbauen.Inzwischen kann über das Portal vollständig auf verschiedene Fachverfahren zugegriffen werden. Dazu zählen ein Antrag auf Fördermittel der Landeszentrale für Politische Bildung sowie Anträge zum Pflanzenschutz. Weitere Fachverfahren befinden sich in Planung. Schönbohm nannte in diesem Zusammenhang die Meldedatenauskunft und eine Ausschreibungsplattform für Land und Kommunen sowie den Online-Bauantrag. Gegenwärtig wird zudem eine Bezahlplattform aufgebaut. Schönbohm verwies auch darauf, dass über das Service-Portal mittlerweile 75 Online-Dienstleistungen für Unternehmen erreichbar sind. „Um diese Dienstleistungen noch bekannter zu machen, bereiten wir in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftskammern einen Service-Katalog für Unternehmen vor“, erläuterte der Minister. Der Katalog wird auf einer Wirtschaftskonferenz im Oktober vorgestellt.Die EU-Dienstleistungsrichtlinie wird die Bedeutung von eGovernment als Standortfaktor nach den Worten des Innenministers noch deutlich verstärken. Erstmals erhielten Unternehmen mit der Richtlinie einen Rechtsanspruch auf einen Mindestumfang an Informationen in elektronischer Form. „Je besser ein Land die Dienstleistungsrichtlinie umsetzt, umso interessanter wird das Land für die Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen.“ Brandenburg sei für diese Herausforderung gut gewappnet.Ausdrücklich verwies Schönbohm in diesem Zusammenhang auf die wichtige Rolle der Kommunen beim Ausbau der elektronischen Verwaltungsdienstleistungen. Deshalb wird derzeit in Zusammenarbeit mit den Kommunen ein Zuständigkeitsfinder für das Serviceportal entwickelt. Weitere Bausteine können Kommunen und Landesbehörden nutzen, um Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Wirtschaft im Internet anzubieten. Ein Formularservice und eine virtuelle Poststelle zur Abwicklung der Verfahren sind bereits verfügbar. In Vorbereitung ist auch der Bauantrag online sowie die Verknüpfung von Verwaltungsadressen mit Kartenmaterial.

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