400.000 Sicherheitskräfte nutzen den Digitalfunk

BOS-Behörde rechnet bis Ende 2014 mit Projektabschluss

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„Hinzu kommen die Alarmierungsempfänger jener Behörden und Organisationen, wie beispielsweise Freiwillige Feuerwehren, welche den Alarmierungsdienst des Digitalfunk BOS nutzen werden. Da das BOS-Digitalfunknetz in manchen Regionen Deutschlands noch ausgebaut wird, gibt es derzeit eine fortlaufende Registrierung neuer Nutzer. “

Aktuell decke der Digitalfunk BOS 88,9 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ab. Deutschlandweit werde der Netzaufbau im Wesentlich bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

Das Leistungsspektrum des Digitalfunk BOS sieht nach der Vollendung des Netzaufbaues die Verfügbarkeit verschiedener Dienste vor, welche die Nutzerinnen und Nutzer bei der Ausführung ihrer Arbeit unterstützen sollen.

Neben den Basisdiensten des Digitalfunk BOS (zum Beispiel Gruppenkommunikation, Verschlüsselung, Notruf) sollen künftig weitere Dienste zur Verfügung stehen.

Hierzu zählen beispielsweise die Einzelkommunikation, die IP-Paketdatenübertragung, die erweiterte Mobilitätsverwaltung sowie die Flottenadressierung.

Die Dienste des Digitalfunk BOS können über das Nutzereigene Management (NeM) verwaltet und über das Netzmonitoring überwacht werden.

Zu den Regionen, in denen der Digitalfunk BOS derzeit schon eingesetzt wird, gehören laut BDBOS beispielsweise Berlin, Bremen, Hamburg und München, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg sowie weite Teile von Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.

Von den geplanten rund 4.500 Basisstationen, an rund 4.300 Standorten, waren Mitte Dezember 4.049 aufgebaut und davon 3.719 Basistationen in das Netz integriert.

Einen Überblick über die weitere Entwicklung gibt der Fortschrittsanzeiger der Bundesanstalt.

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