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News BMWi will flächendeckende Breitbandversorgung vorantreiben

| Redakteur: Gerald Viola

Anlässlich einer Podiumsdiskussion der Deutschen Breitbandinitiative zur Schließung der Breitbandlücken im ländlichen Raum auf der CEBIT 2008 stellte BMWI-Staatsekretär Pfaffenbach

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Anlässlich einer Podiumsdiskussion der Deutschen Breitbandinitiative zur Schließung der Breitbandlücken im ländlichen Raum auf der CEBIT 2008 stellte BMWI-Staatsekretär Pfaffenbach fest: „Die Breitbandentwicklung verläuft in Deutschland nach wie vor sehr positiv. Der Markt entwickelt sich dynamisch, die Wettbewerbsintensität ist hoch und die Preise sehr niedrig.“Problematisch sei allerdings, dass für 3 bis 4 Prozent der Haushalte faktisch allein Satellitendienste als Breitbandzugang zur Verfügung stehen. Weitere etwa 7 bis 8 Prozent der Haushalte könnten derzeit nur qualitativ unzureichende Zugänge nutzen.Dazu erklärte Staatsekretär Pfaffenbach: „Das BMWi wird die Flächenabdeckung durch geeignete Maßnahmen weiter vorantreiben. Im Vordergrund steht eine zielorientierte Informationspolitik, die sich insbesondere an Entscheidungsträger in den Gemeinden, an Bürgerinitiativen und Unternehmen vor Ort richtet. Diese Informationspolitik ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen und zielt darauf ab, Marktprozesse in Gang zu setzen. Ziel bleibt dabei eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung, also eine Haushaltsabdeckung von über 99 Prozent.“Als eine wichtige Maßnahme stellte Staatsekretär Pfaffenbach während der Pressekonferenz das vom BMWi initiierte und finanzierte Pilotprojekt „Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken“ vor. Im Rahmen dieses Projekts wurden sechs unversorgte Orte mit Beratungsleistungen unterstützt. Die Berater sollten gemeinsam mit der jeweiligen Kommune innerhalb von 6- 8 Wochen den örtlichen Gegebenheiten (z.B. der Topographie, vorhandene Infrastrukturen, Ortsgröße, Breitbandnachfrage etc.) angepasste Lösungskonzepte erar-beiten. Ziel war es, eine geeignete Grundlage für konkrete Vertragsverhandlungen mit potentiel-len Anbietern zu schaffen.

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