Moderner Staat: Innenminister nochmal Schirmherr

BMI und KGSt setzen ab Juni auf Zukunftskongress Staat & Verwaltung

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Drei Fragen an Wegweiser-Geschäftsführer Oliver Lorenz

Wodurch wollen Sie sicherstellen, dass die Aussteller auf ihre Kosten kommen?

Lorenz: Der Zukunftskongress stellt den Dialog über Probleme und weniger die eigene Leistung in den Vordergrund. Es gibt keine Trennung mehr zwischen Messe und Kongress.

Er bietet der Wirtschaft somit eine gute Plattform, sich entweder durch Ausstellung, Workshops und/oder Beteiligung an den Foren in aktuellen Diskussionen strategisch und zugleich praxisorientiert zu positionieren, sich als Problemlöser und Partner mit eigenen Ideen, Produkten und Dienstleistungen in das Blickfeld von Entscheidungsträgern zu bringen.

In den Mittelpunkt stellen wir dabei ausschließlich das Thema Verwaltungsmodernisierung sowie angrenzende politische Fragen wie die Rolle des Staates oder Subsidiarität. Konkret bedeutet dies, dass wir mehr über das „Wie“ und erst danach über „mit wem“ reden wollen und dabei den Blick auch über europäische Grenzen hinaus richten werden. Hierfür schaffen wir Themenwelten, die weit über ein klassisches Ausstellungskonzept hinausgehen und die Leute ins Gespräch bringen werden.

Auch der Veranstaltungsort, das bcc am Alexanderplatz, wird durch seine spannende Architektur und seine räumliche Begrenzung mit drei Ebenen, die wir für die Themenparks nutzen, den Dialog fördern.

Sie ergänzen den Kongress durch Social-Media-Aktivitäten. Soll dadurch auch eine Teilhabe bis zur nächsten Veranstaltung sichergestellt werden?

Lorenz: Ja. Auf www.zukunftskongress.info und anderen Netzwerken wollen wir den Dialog fortsetzen und die Themen auch weiter treiben.

Und die „geschlossenen Community“ auf zukunftskongress.info: Soll das eine Art Verwaltungs-Facebook oder Verwaltungs-XING werden?

Lorenz: Auf zukunftskongress.info werden wir allen angemeldeten Teilnehmern des Kongresses 2013 und der Jahre danach kostenfrei die Möglichkeit schaffen, sich in einer geschlossenen Community miteinander zu vernetzen. So sollen bereits ein Gespräch und ein Dialog im Vorfeld und im Nachgang des Kongress möglich werden. Zusätzlich wollen wir einen Teil der Messe damit „virtualisieren“. Ob daraus ein allgemeines Verwaltungs-Facebook werden kann, wird sich zeigen.

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