Modellprojekte Smart Cities BMI ruft für Bewerbungen zur dritten Staffel auf

Autor: Julia Mutzbauer

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat den Aufruf für Bewerbungen zur dritten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ gestartet. Kommunen können sich bis zum 14. März 2021 mit ihren Ideen für einen strategischen Umgang mit der Digitalisierung bewerben.

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Für die dritte Staffel der Modellprojekte Smart Cities stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung
Für die dritte Staffel der Modellprojekte Smart Cities stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung
(© Sergey Nivens – stock.adobe.com)

Die dritte Staffel des Projekts steht unter dem Leitthema „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Damit sollen die voraussichtlich ab Mitte 2021 anstehenden Aufgaben städtischer und ländlicher Räume und Strukturen sowie des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Mittelpunkt gestellt werden. Als neue Dimension kommt die Gestaltung und Einbindung digitaler Räume und Strukturen hinzu.

Gleichzeitig sollen die großen Herausforderungen der Zukunftsgestaltung (Lebenswerte Orte, Klimaschutz und -anpassung, Wohlstand sowie gesunde und sichere Lebensverhältnisse) in Erinnerung gerufen werden. Hierfür wird an die mittel- bis langfristige Perspektive der Stadtentwicklung, ihre Fähigkeit zum Ausgleich und zur Moderation von Veränderungsprozessen, ihre Lösungsorientierung und Gestaltungskraft appelliert. Als Teil des Konjunktur- und Zukunftspakets sind dafür im Bundeshaushalt 2021 Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro vorgesehen.

„Corona stellt unsere Städte und Kommunen vor gewaltige Herausforderungen, die sich auch in der Zeit nach der Pandemie auswirken werden. Genau hier setzt die dritte Staffel der Modellprojekte an: Wir wollen unsere Kommunen dazu ermutigen, Neues zu wagen, und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“, erklärt Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Anne Katrin Bohle.

Hintergrund

Welche konkreten Ziele verfolgen die Initiatoren der Modellprojekte Smart Cities? Aus dem BMI verlautet dazu: „Damit soll die Handlungsfähigkeit der Städte, Kreise und Gemeinden insgesamt gestärkt werden. Beispielhaft für deutsche Kommunen sollen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden, um vielfältige Lernbeispiele für die gesamte Bandbreite der kommunalen Landschaft zu schaffen. Die einzelnen Förderprojekte sollen also einen Mehrwert für alle Kommunen in Deutschland generieren. Entwickelte Lösungen sollen skalierbar und replizierbar sein und mithin durch Wissenstransfer zu hoher Verwertbarkeit der Ergebnisse führen“.

2019 ist die erste Staffel mit 13 Modellprojekten an den Start gegangen. Im September 2020 wurde eine zweite Staffel mit weiteren 32 Modellprojekten ausgewählt. Für die Modellprojekte Smart Cities stellt der Bund mehr als 800 Millionen Euro zur Verfügung. Die Modellprojekte sind Teil des Smart City Dialoges des BMI und tragen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung bei.

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird über die Website www.smart-cities-made-in.de durchgeführt. Weitere Informationen zu den Smart City-Aktivitäten des BMI finden Sie unter www.smart-city-dialog.de.

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Redaktion, eGovernment Computing