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eIDAS-Verordnung BMI arbeitet an eIDAS-Fahrplan

| Autor: Manfred Klein

Mit der im September 2014 in Kraft getretenen eIDAS-Verordnung der EU-Kommission wollen die EU-Staaten eine gemeinsame Basis für elektronische Identifikationsdienste schaffen. Das Bundesinnenministerium (BMI) unterstützt nun Behörden bei der Umsetzung der Richtlinie.

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Der Weg zur eIDAS-Verordnung
Der Weg zur eIDAS-Verordnung
(Bild: Bundesinnenministerium)

Die eIDAS-Verordnung enthält verbindliche europaweit geltende Regelungen in den Bereichen Elektronische Identifizierung und Elektronische Vertrauensdienste. Mit der Verordnung werden einheitliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Nutzung elektronischer Identifizierungsmittel – und damit der eID-Funktion – und Vertrauensdienste geschaffen.

Die EU-Verordnung sieht vor, dass die künftige grenzüberschreitende Identifizierung auf Basis der gegenseitigen Anerkennung der elektronischen Identifizierungsmittel der Mitgliedstaaten erfolgt. In einem ersten Schritt werden die elektronischen Identifizierungsmittel von den Mitgliedsstaaten auf freiwilliger Basis bei der EU-Kommission notifiziert. Anschließend müssen alle notifizierten elektronischen Identifizierungsmittel von anderen Mitgliedsstaaten verbindlich anerkannt werden.

Das Bundesinnenministerium (BMI) bereitet derzeit die Notifizierung der eID-Funktion des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels vor. Das BMI hat dazu ein Papier erarbeitet, welches allen Behörden einen ersten Überblick über den notwendigen Handlungs- und Umsetzungsbedarf im Bereich Elektronische Identifizierung. verschafft.

Außerdem wurde ein Informationspapier seitens ITI4 erstellt, das Behörden einen ersten Überblick über den in Deutschland notwendigen Handlungs- und Umsetzungsbedarf im Bereich Elektronische Identifizierung geben soll.

Das Papier und weitere Informationen zur eIDAS-VO finden Sie hier.

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