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Elektronischer Personalausweis BITKOM fordert Klärung offener Fragen

| Redakteur: Manfred Klein

Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die Einführung des elektronischen Personalausweises. Verbraucher, Staat und Wirtschaft würden vom elektronischen Personalausweis profitieren, weil

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die Einführung des elektronischen Personalausweises. Verbraucher, Staat und Wirtschaft würden vom elektronischen Personalausweis profitieren, weil er viele Missbrauchsmöglichkeiten verhindere und Sicherheitslücken schließe. Der BITKOM empfiehlt, den elektronischen Identitätsnachweis zu aktivieren und die digitale Signatur auf den Personalausweis zu bringen.

Die Mehrheit der Verbraucher warte laut BITKOM auf den neuen Ausweis: 55 Prozent der Internet-Nutzer würden den digitalen Ausweis beim Online-Banking einsetzen, so das Ergebnis einer repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM. Fast ebenso viele Surfer, 54 Prozent, wollten damit staatliche Online-Dienste nutzen. ‚Und jeweils rund 40 Prozent der deutschen Web-Nutzer sähen im elektronischen Personalausweis einen Sicherheitsgewinn für Auktionen und den Einkauf im Netz. Der Verband fordert daher einen verbindlichen Terminplan, damit die Internetwirtschaft mit der Entwicklung entsprechender Anwendungen beginnen könne, zum Beispiel für die Online-Kontoeröffnung bei Banken oder die Adressdatenübernahme für Online-Shops. Außerdem müssten schnellstmöglich die noch offenen technischen, organisatorischen und juristischen Fragen geklärt werden. Entscheidend sei auch, dass die kritische Masse rasch erreicht würde und eine möglichst große Zahl von Menschen den elektronischen Personalausweis einsetzen würden.

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