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News Bitkom diagnostiziert Nachholbedarf bei eGovernment

| Redakteur: Gerald Viola

Deutschland baut seine Hightech-Infrastruktur weiter aus und holt den bestehenden Rückstand beim Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen allmählich auf. Das ist das Ergebnis

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Deutschland baut seine Hightech-Infrastruktur weiter aus und holt den bestehenden Rückstand beim Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen allmählich auf. Das ist das Ergebnis der Studie „Daten zur Informationsgesellschaft 2007“, die der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin vorgelegt hat. Nach wie vor im Hintertreffen ist Deutschland beim eGovernment. Nur 32 Prozent der Bevölkerung nutzten 2006 Online-Dienste der Öffentlichen Verwaltung. In Norwegen, Schweden und den Niederlanden waren es mehr als die Hälfte. Der Grund nach Meinung des Bitkom: Das Angebot der Behörden ist unzureichend. Im Jahr 2005 war in Deutschland nur knapp die Hälfte der 20 grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen über das Internet verfügbar. Zu den betrachteten Online-Diensten gehören die Beantragung von Dokumenten wie Ausweis oder Pass, die Abgabe der Steuererklärung oder die Anmeldung nach einem Umzug. Zum Vergleich: In Österreich sind bereits 83 Prozent der 20 wichtigsten Dienste online, in Großbritannien 71 Prozent und in Frankreich 65 Prozent.

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