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IDC befragte deutsche Unternehmen Bevorzugte Strategie für die Auswahl mobiler Endgeräte

| Redakteur: Katrin Hofmann

Im Rahmen einer Studie haben die Analysten von IDC nachgefragt, wie Unternehmen mit dem Thema Bring your own Device umgehen beziehungsweise welche Auswahl sie ihren Mitarbeitern bezüglich der mobilen Endgeräte bieten.

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Freie Auswahl haben nur die wenigsten Angestellten.
Freie Auswahl haben nur die wenigsten Angestellten.
(IDC)

Für die Studie „Virtualized Desktop and Client Computing (VCC) in Deutschland 2013“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Januar dieses Jahres 336 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zur Bereitstellung von virtuellen Arbeitsplätzen durch VCC befragt. Im Fokus der Gesamtstudie stand die Frage, welchen Einfluss die Aspekte Mobility, Bring your own Device (BYOD) und IT-Sicherheit auf die aktuelle oder geplante Nutzung von Client-Virtualisierung haben.

Unterschiedliche Auffassungen

Im Zusammenhang mit der zunehmenden Mobilität hat auch BYOD in die Unternehmen Einzug gehalten. In der Diskussion über die Zukunft der Nutzung von privaten mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablets für geschäftliche Zwecke, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Während die einen diesen Trend als unumkehrbar halten und einige Anwender die freie Auswahl von Endgeräten wünschen, stellt es für so manche IT-Abteilung einen Albtraum dar. Sie befürchten den Kontrollverlust sowie Sicherheits- und Compliance-Probleme. Ein Verbot von BYOD in Verbindung mit einer Ein-Geräte-Strategie für geschäftliche Mobilgeräte scheint auf den ersten Blick die Lösung zu sein. Aber ist dies überhaupt durchsetzbar? Gerade auf Management-Ebene ist dies wohl kein gangbarer Weg. Welche Strategie die Unternehmen hierzulande bei der Auswahl der mobilen Endgeräte bevorzugen, zeigt ein Blick auf die Grafik.

Enge Auswahlmöglichkeit bevorzugt

Lediglich acht Prozent der befragten IT- und Business-Verantwortlichen bevorzugen die komplett freie Auswahl der mobilen Endgeräte und auch nur neun Prozent würden eine breite Vorauswahl von vier oder mehr Endgeräten bieten. Die komplette entgegengesetzte Ein-Geräte-Strategie, bei der die Nutzer keine Auswahlmöglichkeit haben, favorisieren 29 Prozent des Sample. Diese Strategie war in der Vergangenheit in den Unternehmen weit verbreitet.

Die Mehrheit (54 Prozent) der befragten Unternehmen bevorzugt eine enge Auswahlmöglichkeit von einem bis drei mobilen Endgeräten. Es stellt für die Unternehmen offensichtlich einen optimalen Kompromiss dar: Die User erhalten die Möglichkeit, ein mobiles Endgerät zu nutzen, das sie möglicherweise schon privat gebrauchen und deshalb gut kennen. Die IT wiederum kann eine enge Auswahl von unterschiedlichen Geräten einfacher verwalten und so die relevanten Sicherheits- und Compliance-Vorgaben besser einhalten.

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