Suchen

News Beus will IT-Steuerung im Bund verbessern

| Redakteur: Gerald Viola

Die von der Bundesregierung geplante Aufnahme biometrischer Merkmale in den Personalausweis hat der Bundesbeauftragte für Informationstechnik, Dr. Hans Bernhard Beus, verteidigt. In

Firmen zum Thema

Die von der Bundesregierung geplante Aufnahme biometrischer Merkmale in den Personalausweis hat der Bundesbeauftragte für Informationstechnik, Dr. Hans Bernhard Beus, verteidigt. In einem im IT-Gipfel-Blog veröffentlichten Interview verwies der Staatssekretär im Bundesinnenministerium darauf, dass der Personalausweis in Deutschland Passersatz sei. Um diese Funktion erfüllen zu können, müssten nach den EU-weit geltenden Regeln künftig biometrische Daten vorhanden sein. „Es liegt im Interesse der Bürger, dass sie wie bisher auch mit dem Personalausweis reisen können. Zugang zu den biometrischen Daten bekommen ausschließlich die dazu ermächtigten Behörden, nicht Dritte“, betonte der Bundesbeauftragte.Auf den elektronischen Personalausweis angesprochen bezeichnete es Beus als großen Vorteil, dass die Bürger damit künftig zum Beispiel eine Kfz-Anmeldung oder eine Ummeldung bei Wohnungswechsel übers Internet vornehmen könnten und nicht mehr persönlich bei den Behörden erscheinen müssten. Dies werde ein Vorteil sein, der „für den Bürger unmittelbar sichtbar und fühlbar“ sei.Beus bezeichnete es zudem als eine seiner Hauptaufgaben, die Steuerung der Informationstechnologie im Bereich der Bundesverwaltung zu verbessern. Er wies auf die „erhebliche wirtschaftliche Bedeutung“ dieses Bereichs hin: „Der Bund gibt ungefähr drei Milliarden Euro für IT-Technik aus, Länder und Kommunen ebenfalls viel, und die Öffentliche Verwaltung hat am gesamten Aufwand für Informationstechnologie in Deutschland einen Anteil von rund 20 Prozent“, erklärte Beus.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2016798)