User Virtualization im Gesundheitswesen

Betriebskrankenkasse SBK steigert ihre IT-Effizienz

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Erhebliche Zeiteinsparung

Gründe genug für die IT-Verantwortlichen, im Februar dieses Jahres eine neue Strategie für die User Virtualization zu entwickeln: „Unsere IT-Verantwortlichen für das Rechenzentrum waren zunächst skeptisch, aber nach einer Präsentation von eineinhalb Stunden, war die Entscheidung gefallen“.

Szücs geht ins Detail: „Wir haben uns für die AppSense User Virtualization-Lösung entschieden, weil uns zum einen die Technologie überzeugt und der Kontakt mit dem Support des Herstellers schnell und unkompliziert funktioniert“.

Rund 150 Rechner kamen in einer ersten Pilotphase für den Einsatz der AppSense Plattform in Frage. Das Prinzip: Die User Virtualization-Lösung ermöglicht es, sämtliche benutzerrelevanten Daten und Einstellungen des Rechners komplett von Anwendungen, Betriebssystemen und Endgeräten zu lösen.

So sind IT-Administratoren in der Lage, das gesamte Profil des jeweiligen Anwenders zentral zu speichern, zu verwalten und individuell für lokale oder virtualisierte Desktops und Anwendungen sowie Endgeräte ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen.

„Die jeweiligen User-Daten werden beim Abmelden in einer Datenbank abgelegt und beim Anmelden des Benutzers wieder geladen. Der entscheidende Unterschied zu der in der Vergangenheit verwendeten Methode mit DOS- und VBA-Scripts ist, dass nicht stets alle Informationen geschrieben werden müssen, sondern lediglich die Veränderungen. Das spart unheimlich viel Zeit. Mit der User Virtualization-Technologie konnten wir die Personalisierung bei Neugeräten von mindestens 30 Minuten pro Rechner auf fünf Minuten verkürzen.“

Zu den synchronisierten Informationen bei der SBK gehören neben den verbundenen Druckern und Laufwerken auch Outlook-Einstellungen, Signaturen, persönliche Ordner und Favoriten sowie die Startseite des Browsers, die Windows-Startleiste und die spezifischen Einstellungen des Betriebssystems.

Begeistert zeigt sich der IT-Profi von der Konfiguration mit AppSense: „Da ist kein kompliziertes Scripting und kein Programmieraufwand nötig. Man klickt sich die Informationen einfach aus den vorhandenen Schlüsseln in der Registrierungsdatei zusammen.” Sogar Registry-Keys von Spezialanwendungen lassen sich so laut Szücs ebenso problemlos mitsichern, wie die spezifischen Einstellungen bekannter Anwendungen von Microsoft oder Adobe – und das alles ohne Einbrüche in der Performance:

„AppSense wirkt sich nicht auf die Leistung des Rechners aus. Die User merken nicht, dass ihre Daten gesichert oder eingespielt werden und die An- und Abmeldezeiten haben sich auf ein Minimum reduziert.”

Positive Erfahrungen, die die SBK bereits in die Zukunft blicken lassen. „Mittelfristig steht die Einbindung von mobilen Geräten an – Stichwort Bring-your-own-device.“ Auch dafür hat AppSense eine Lösung parat: Mit DataNow können Anwender eigene Home-Verzeichnisse freigeben und auf beliebigen Rechnern nutzen.

Technisch realisiert wird die Freigabe über einen an das Active Directory gekoppelten „Intelligent Data Broker“ (IDB), der als virtuelle Appliance in die Unternehmens-IT eingebunden wird.

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