User Virtualization im Gesundheitswesen

Betriebskrankenkasse SBK steigert ihre IT-Effizienz

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Profilsynchronisierung komplett abschalten!

Ein wichtiges Teilstück im ausgefeilten IT-Betriebskonzept der Betriebskrankenkasse fehlte bis dato allerdings: die effiziente Personalisierung der Desktops und eine darauf aufbauende Strategie für die Synchronisation der User-Profile. Kristian Szücs, IT-Service- und -Projektmanagement bei der SBK, erinnert sich:

„Wir hatten zwar schon in der Vergangenheit Profile unter Windows NT über die Domäne synchronisiert. Das funktionierte aber mehr schlecht als recht.“ Konkret hatte sich bei dieser Methode nicht selten ein Volumen von einem Gigabyte an Profildaten für einzelne Anwender angesammelt. Das wiederum führte zu inakzeptablen An- und Abmeldezeiten für die Benutzer.

Kaum besser gestaltete sich die Situation im Jahre 2004, als eine Migration auf Windows XP anstand. Szücs: „Die Entscheidung lautete deshalb: Profilsynchronisation komplett abschalten.“

Das Resultat: Die Anwender der SBK waren von nun an stets auf den Support von Rechenzentrumsmitarbeitern angewiesen, wenn es darum ging, User-Daten zu synchronisieren, um von einem anderen Rechner und von anderer Stelle aus weiterarbeiten zu können. „Der Benutzerservice musste mindestens 30 Minuten pro Anwender alleine dafür aufwenden, Windows-Einstellungen zu übertragen, verbundene Laufwerke einzurichten und Drucker zu installieren.“

Geradezu frustrierend gestaltete sich die Situation, wenn neue Rechner ins Spiel kamen und die Einrichtung aller Anwendungen wie Spezial­software, SQL-Entwicklungsumgebung und ODBC-Einstellungen sowie die Personalisierung der einzelnen Applikationen bevorstand.

„Das konnte sich dann schon auf bis zu zwei Stunden pro Anwender hinziehen – und das in der heutigen Zeit, in der die Arbeitsstunde immer kostbarer wird.“

So sei das Rechenzentrum mitunter öfter damit beschäftigt gewesen, als sich um echte Störungen und Innovationen kümmern zu können. Szücs: „Der Punkt war erreicht.“

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