„Zukunft Personal“ verstärkt Angebot für Corporate Health

Betriebliche Gesundheitsförderung als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Konkrete Anregungen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten die Messebesucher auf der diesjährigen „Zukunft Personal“ in Köln (14. bis 16. Oktober)
Konkrete Anregungen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten die Messebesucher auf der diesjährigen „Zukunft Personal“ in Köln (14. bis 16. Oktober) (Bild: Zukunft Personal)

Möglichst lange gesund und leistungsfähig bleiben – das ist heute nicht nur ein individueller Wunsch, sondern auch ein unternehmerisches Ziel in Hinblick auf die Mitarbeiter: Im Zuge des demografischen Wandels und neuer Belastungen in der Arbeitswelt wird betriebliche Gesundheitsförderung zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.

Die „Zukunft Personal“ zeigt vom 14. bis 16. Oktober 2014 in Köln, wo Arbeitgeber den Hebel ansetzen können, wenn es um die betriebliche Gesundheitsförderung geht. Neben der Sonderfläche Corporate Health beleuchtet eine nunmehr zweitägige Themenreihe das akute HR-Handlungsfeld – inklusive Best Practice-Beispielen aus einem wissensbasierten Unternehmen und dem Pflegebereich.

Konkrete Anregungen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten die Messebesucher im Sonderbereich „Corporate Health“ in Halle 2.1 (HR Services): Die Bandbreite an innovativen Produkten und Dienstleistungen reicht von ergonomischer Büroausstattung, Trainingsgeräten und Stressprävention bis zu Konzepten für ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Als neue Kooperationspartner sind unter anderem das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung und der Westdeutsche Betriebssportverband mit von der Partie.

Ergebnisse der weltweit größten Gesundheitsstudie

Wegen der wachsenden Bedeutung der Thematik widmet Europas größte Messe für Personalmanagement der Programmreihe Corporate Health erstmals zwei Messetage: Am 15. und 16. Oktober stehen jeweils sieben Beiträge zur Wahl. Anhand von Praxisbeispielen aus Unternehmen wie Novartis, Bosch oder Coca Cola erläutert Dr. Martin Zelger (gettheworldmoving GmbH) vier Erfolgsfaktoren für ein gelungenes betriebliches Gesundheitsprogramm. Der Director Continental Europe vermittelt zudem Erkenntnisse aus der weltweit bislang größten Gesundheitsstudie mit circa 70.000 Teilnehmern.

Gesunde Wissensarbeit und „CareWell“ in der Pflege

Wie funktioniert betriebliche Gesundheitsförderung in wissensbasierten Unternehmen? Ihre Erfahrungen dazu teilt Karin Goldstein mit dem Publikum: Die Leiterin Health Management bei der Commerzbank erklärt, mit welchen verhaltens- und verhältnispräventiven Konzepten Wissensarbeit gesundheitsförderlich gestaltet werden kann. Eine besondere Herausforderung stellt die Gesundheitsförderung im Pflegebereich dar. Einen vielversprechenden Ansatz dazu stellt Personalentwicklerin Dr. Birgit Stinner-Meißen vom Caritasverband für die Stadt Köln e.V. vor: das Projekt „CareWell“, getragen von neun stationären und neun ambulanten Pflegeeinrichtungen.

Podiumsdiskussion zum Thema Resilienz und Wertewandel

„Resilienz und HR Empowerment: Nachhaltige Konzepte statt Alibi-Übungen“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die Brainjoin Deutschland AG einlädt: Vorstand Horst Krämer, Prof. Dr. med. Manfred Schedlowski (Universitätsklinikum Essen), Karl Ferdinand von Thurn und Taxis (Unternehmensberater) und Sandra Stauch (Fujifilm Europe GmbH) erörtern, wie spürbare Effekte für das Personalmanagement und die Führungsebenen zu erreichen sind. Dazu werden Studien aus Deutschland und der Schweiz sowie Best Practices zum Thema Resilienz und Wertewandel herangezogen.

Ganzheitlicher Ansatz statt Einzelmaßnahmen

Einzelmaßnahmen oder ganzheitlicher Ansatz? Auf dieses Spannungsfeld, in dem sich insbesondere kleine und mittelständische Betriebe bewegten, verweist Dr. Sascha Armutat von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Der Leiter Strategie, Forschung und Politik plädiert für ein integriertes und ganzheitliches Verständnis von BGM. Eine Strategie zur praxisorientierten Umsetzung vermittelt Oliver Walle. Der Dozent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement stellt zudem Tools und Checklisten zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit vor.

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