Stadt Hamburg

Betrieb und Service für die Verwaltungsarbeitsplätze

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IT-Rahmenmodell und Bausteine

Im Projektverlauf wurde ein IT-Rahmenmodell entwickelt und umgesetzt, das wesentliche Vorgaben und Rahmenbedingungen zu Fragen der Hardware, Software, Services und Prozessen umfasst.

Dataport stellt seinen Kunden einen standardisierten Client-PC in unterschiedlichen Ausprägungen zur Verfügung. Alle Modelle bauen auf einer Basiskonfiguration auf, die eine Grundversorgung in puncto Datenschutz und Sicherheit gewährleistet. Die Modelllinien reichen von einem lediglich auf die Funktion des Verwaltungsarbeitsplatzes beschränkten bis hin zu einem durch den Endanwender selbst administrierten PC. Zusätzlich kann – bei alternierender Tätigkeit im Büro und am heimischen Telearbeitsplatz – zwischen verschiedenen On- und Offline-Ausführungen gewählt werden. Weitere Gruppen- und Systemrichtlinien werden über das Active Directory geregelt. In über 70 Teilprojekten in den Behörden und Ämtern Hamburgs wurde auf diese Weise sukzessive der größte Teil der Endgeräte auf den standardisierten PC umgestellt und in den zentralen Support bei Dataport überführt. Dabei ist es auch gelungen, die IT-Systemvielfalt zu reduzieren sowie Software und Verfahren zu konsolidieren. Von ehemals weit über 6.000 sind nur noch etwa 2.500 Softwareprodukte im Einsatz, die in sogenannten Warenkörben angeboten werden. Während der Standardwarenkorb alle FHH-weit eingesetzten Verfahren enthält, werden weitere, insbesondere kundenspezifische, (Fach-)Verfahren in Kundenwarenkörben zur Verfügung gestellt.

Die Gesamtarchitektur wurde in mehreren Schritten standardisiert. Das Netzwerk wurde homogenisiert, seine Einzelkomponenten angepasst oder bei Bedarf ersetzt. Die Optimierung der Tool-Landschaft und der weiteren IT-Infrastruktur bildete die Grundlage für die Verlagerung der bisher dezentral gespeicherten Daten in einen zentralen Fileservice, wodurch die Sicherheit und die Verfügbarkeit der Daten deutlich erhöht wurde. Im Zuge der Umgestaltung der Betriebsorganisation wurden neue Betriebskonzepte verfasst und Arbeitsanweisungen geschrieben, Schulungen geplant und durchgeführt. Im Ergebnis wurde für die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben ein leistungsfähiges Betriebsmodell entwickelt und umgesetzt.

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