Klinikum Schloss Winnenden implementiert sichere IT-Kommunikation

Besonderer Schutz für sensible Daten

| Autor / Redakteur: Tim Berghoff* / Ira Zahorsky

Die IT-Kommunikation des Klinikums Schloss Winnenden wird durch die Software Endpoint Protection Business von G Data geschützt.
Die IT-Kommunikation des Klinikums Schloss Winnenden wird durch die Software Endpoint Protection Business von G Data geschützt. (Bild: Klinikum Schloss Winnenden)

Auch in medizinischen Einrichtungen schreitet die digitale Transformation voran. Daher ist eine umfassende und zeitgemäße Sicherheitslösung ratsam. Sowohl Patienten als auch Klinikpersonal sollen im Bereich der IT-Kommunikation sicher sein.

Das Klinikum Schloss Winnenden ist für die psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosomatische Behandlung und Betreuung von Patienten zuständig. Welche kritischen Schnittstellen gibt es, die besonders geschützt werden müssen? Vor dieser Frage stand Fabian Hilgert, Mitarbeiter der IT, der für den reibungslosen Ablauf der digitalen Kommunikationsstruktur im Klinikum Schloss Winnenden zuständig ist: „Das fängt an bei der WLAN-Sicherheit, geht über Netzwerksicherheit, Application Control, bis hin zur Device Control“, so Hilgert.

Auch der Empfang von eMails muss geprüft werden, um Schädlinge von Computern fernzuhalten. Mit dem aktuellen Stand müssen 375 Clients sowie Server, durch eine Sicherheitslösung geschützt werden.

Heterogenität absichern

Zielvorgabe für die Absicherung der IT-Kommunikation war unter anderem, dass die Software die sehr heterogenen Betriebssysteme, die in zahlreichen Unternehmen der Alltag sind, alle abdecken kann. „Wir haben Windows 7 im Einsatz, Windows 10, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2010 R2 und Windows Server 2016“, erläutert Hilgert. Darüber hinaus sei es auch wichtig, dass die IT „an jedem Gerät, vor allem an PCs und Notebooks, die USB-Devices sperren und durch Whitelisting wieder entsperren kann“ und, dass es regelmäßige Aktualisierungen gibt. Die IT-Abteilung der Klinik recherchierte nach Internet-Security-­Anbietern, und entschied sich für G Datas Endpoint Protection Business. Man habe auch darauf geachtet, dass der Lösungsanbieter aus Deutschland stamme, um so im Falle des Falles einen schnellen Support zu erhalten. Im Klinikum ist seit nunmehr vier Jahren die Sicherheitslösung von G Data im Einsatz.

Effizient und übersichtlich

Die Vorteile liegen dabei laut Hilgert klar auf der Hand: „Die CloseGap-Technologie ist effizient, die zentrale Management-Konsole ist sehr übersichtlich und plausibel zu bedienen und meiner Meinung nach ist die Software auch sehr performanceschonend. Gerade das ist im Serverbereich ein entscheidendes Kriterium.“ Auch der Premium-Support des Security-Anbieters konnte den Klinik-IT-Mitarbeiter überzeugen. ­„Zuletzt hatten wir einen großen Fehler mit unserem Software-Verteilungsprogramm, das durch G Data geblockt wurde. Der deutschsprachige Premium-Support hat sich der Sache sofort angenommen. Der Fehler wurde behoben und größere betriebliche Ausfälle konnten vermieden werden. Ich wurde über die Hintergründe zu der Fehlermeldung aufgeklärt und wir konnten im nächsten Schritt präventive Maßnahmen treffen.“

Datendiebstahl ­verhindern

„Die USB-Port-Sperre funktioniert gut“ freut sich Hillert über einen weiteren Einsatzbereich. „Mit ihr stellen wir sicher, dass unerlaubte Geräte gesperrt werden. Das war sehr wichtig für uns, um Datendiebstahl zu vermeiden beziehungsweise das Einschleusen von Viren zu verhindern.“ Weiterhin wurde das Personal hinsichtlich potenziell gefährlicher Webseiten sensibilisiert. Mit Hilfe eines Protokolls wurde sehr schnell erkennbar, wer welche Virenmeldungen erzeugt hat. „Wir bekommen in solch einem Fall eine Meldung ins System, kontaktieren den entsprechenden Benutzer und weisen ihn darauf hin, dass die Webseite oder Programme unsicher sind oder ­Viren gefunden wurden. Durch diese Vorgehensweise sind die Aufrufe von unerwünschten Seiten erfreulicherweise rückläufig“, sagt Hilgert.

Die Einrichtung Klinikum Schloss Winnenden behandelt psychisch kranke Menschen. Dort angestellt sind rund 1.000 Mitarbeiter, die in spezialisierten Teilbereichen arbeiten, wie beispielsweise Suchttherapie, Psychiatrie oder Psychosomatik. 590 Betten stehen in der Einrichtung für Menschen bereit, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

*Der Autor, Tim Berghoff, ist Security Evangelist bei G Data Software AG.

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