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Beschaffungsamt wehrt sich gegen Diskriminierungsvorwürfe

22.11.2007 | Redakteur: Gerald Viola

Kritiker werfen der Ausschreibungsplattform des Bundesbeschaffungsamtes vor, sie diskriminiere einzelne Bietern. Grund: Die Vergabeplattform funktioniert nur mit dem Windows-Betriebssystem,

Kritiker werfen der Ausschreibungsplattform des Bundesbeschaffungsamtes vor, sie diskriminiere einzelne Bietern. Grund: Die Vergabeplattform funktioniert nur mit dem Windows-Betriebssystem, Linux- und Mac-Nutzer können sich nicht an den Ausschreibungen beteiligen. Dazu erklärte Roderich Egeler, Direktor des Beschaffungsamtes des BMI: „Öffentliche Auftraggeber können die Kommunikationsmittel zur Vergabe öffentlicher Aufträge frei wählen. Diskriminierend und angreifbar ist die Wahl nur, wenn die erforderliche Software nicht allgemein verbreitet und zugänglich ist. Windows-Betriebssysteme sind wohl die am weitesten verbreiteten und daher keinesfalls diskriminierend.“Bei der lapidaren Auskunft wollte man es in Bonn aber nicht bewenden lassen. Der Gesamtprojektleiter für die elektronische Beschaffungsplattform, Jörg Funk, gab bekannt, dass im Frühjahr 2008 mit einer neuen Version der eingesetzten Signatursoftware zu rechnen sei. Die zertifizierte Open-Limit-Lösung SignCubes sei dann auch linux- und unixkonform. Dann könnten auch Unternehmen die eVergabe nutzen, die nicht mit Windows arbeiten.

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