Kooperation des ITDZ und der TU Berlin

Berlins Verwaltung soll sicherer und moderner werden

| Autor: Ira Zahorsky

(v. l.) Prof. Christian Thomson (Präsident TU Berlin), Konrad Kandziora (Vorstand ITDZ Berlin) und Prof. Sahin Albayrak (Leiter DAI-Labor)
(v. l.) Prof. Christian Thomson (Präsident TU Berlin), Konrad Kandziora (Vorstand ITDZ Berlin) und Prof. Sahin Albayrak (Leiter DAI-Labor) (Foto: DAI-Labor)

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) und das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin haben sich zu der Forschungskooperation „Intelligente Dienste für Bürger und Behörden“ (IDBB) zusammengeschlossen. Ziel ist die Vereinfachung der Arbeitsprozesse der öffentlichen Verwaltung Berlins.

Fünf Jahre lang wollen das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) und das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin zusammenarbeiten, um die Geschäftsvorgänge zu modernisieren und gleichzeitig sicher und effizient zu gestalten. Die Vertragsunterzeichnung fand im Rahmen einer vom DAI-Labor organisierten Veranstaltung unter dem Titel „Forschungskooperation mit Weitblick“ statt.

Aktuell werden bereits zwei Dienste, die im bisherigen Rahmen von IDBB entstanden sind, in der Berliner Verwaltung genutzt: Das Wissensmanagementsystem PIA Enterprise und die elektronische Umlaufmappe. „Zwei Leuchtturmprojekte aus unserer Forschung und Entwicklung haben bereits den Weg in die Anwendung bei den Berliner Verwaltungsämtern gefunden. Das bestätigt die Notwendigkeit und vor allem den praktischen Nutzen unserer Arbeit für die Behörden und somit auch für die Bürgerinnen und Bürger Berlins“, so Prof. Sahin Albayrak, Leiter des DAI-Labors.

Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin: „Als zentraler IT-Dienstleister für die Berliner Verwaltung sind wir ständig bestrebt, die Arbeitsprozesse für die öffentlichen Verwaltungen unter Berücksichtigung aller Sicherheitsstandards zu verbessern. Mit PIA und der elektronischen Umlaufmappe haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht“.

Andreas Statzkowski, IT-Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, lobt die Arbeit des IDBB und betont vor allem auch das Potenzial der Forschungsergebnisse für die Verwaltung: „Online-Verfahren sind in Berlin bereits vielfältig im Einsatz und werden stark nachgefragt. Die Nutzerzahlen bestätigen uns die Relevanz des Themas. Die Forschungskooperation IDBB hat gute Ergebnisse hervorgebracht, welche auch bereits von der Berliner Verwaltung genutzt werden. Aber die Potenziale sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird das Thema weiter vorantreiben.“

Künftig soll der Forschungsschwerpunkt unter anderem auf semantisch sprachorientierten Dialogsystemen liegen, die es erlauben, durch Spracheingaben in Kombination mit multimodalen Techniken ein intelligentes System zu entwickeln, das Fragen oder Probleme eines Nutzers selbstständig beantworten kann.

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