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Windows 10 statt Windows 7 Berliner Verwaltung erhält verlängerten Support

| Autor: Susanne Ehneß

Die Berliner Verwaltung hat die rechtzeitige Migration auf Windows 10 nicht geschafft. Nun wird ein Jahr auf zusätzlichen Microsoft-Support zurückgegriffen.

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(© niroworld - stock.adobe.com)

Seit 14. Januar 2020 stellt Microsoft für sein Betriebssystem Windows 7 keinen Support und keine Aktualisierungen mehr zur Verfügung. Außer, man bezahlt dafür. In Berlin hat man die komplette Umstellung der rund 85.000 Computer-Arbeitsplätze auf Windows 10 nicht geschafft und erhält nun eine Support-Verlängerung.

Wie die Senatsverwaltung Berlin bekannt hab, beträgt der Umstellungsstand aktuell 79,3 Prozent. Für alle noch nicht umgestellten Computer wurde der Support um ein Jahr verlängert. Die Kosten dafür liegen im oberen sechsstelligen Bereich und werden zentral von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport getragen.

„Selbstverständlich hätten wir gerne 100% gehabt“, räumt Berlins IKT-Staatssekretärin Sabine Smentek ein. „Die Verwaltungen werden die noch nicht umgestellten Rechner schnellstmöglich auf Windows 10 upgraden. Für diesen Übergangszeitraum sind auch diese Rechner geschützt.“

Smentek betont, dass die noch nicht umgestellten Rechner kein Sicherheitsrisiko darstellen. „Wichtig für die Bürgerinnen und Bürger ist vor allem, dass kein PC aufgrund des Systemwechsels vom Landesnetz genommen werden muss, so dass die Behörden ihre Dienstleitungen ohne Unterbrechung fortführen können – ohne den Verlust der Datensicherheit. Die Umstellung auf das neue Betriebssystem wird mit Nachdruck und großer Anstrengung weiter fortgeführt“, versichert Smentek.

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