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News Berliner Landesnetz wird runderneuert

| Redakteur: Gerald Viola

In der Bundeshauptstadt steht der Rollout eines integrierten Multiservice-Netzwerks von Cisco unmittelbar bevor. Verantwortlich für die Grundsanierung des Landesnetzwerks ist das IT-Dienstleistungszentrum

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In der Bundeshauptstadt steht der Rollout eines integrierten Multiservice-Netzwerks von Cisco unmittelbar bevor. Verantwortlich für die Grundsanierung des Landesnetzwerks ist das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), der informationstechnologische Komplettversorger für alle Behörden der Stadt. Die Implementierung der Cisco-Lösung übernimmt T-Systems; das Investitionsvolumen beläuft sich auf über vier Millionen Euro.Wichtigstes Ziel ist die Zusammenführung der Sprach- und Datenkommunikation auf einer gemeinsamen, zukunftsfähigen Plattform. Damit schafft das ITDZ Berlin die Voraussetzung für die Modernisierung von Verwaltungsverfahren und senkt zugleich die laufenden Infrastrukturkosten. Das Projekt ist in das übergeordnete Gesamtvorhaben "Berliner Landesnetz– Next Generation" (BeLa-NG) eingebettet und stellt die Weichen für die langfristige Entwicklung der IT-Landschaft in der Berliner Verwaltung.Kern- und Distributionsbereiche des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzwerks basieren auf MPLS (Multi-Protocol Label Switching). Insgesamt können in Zukunft rund 50.000 Anwender in der Verwaltung versorgt werden. Das MPLS-Netzwerk ersetzt auch das bestehende Sprachnetz auf Basis von SDH (Synchronous Digital Hierarchy) und wird allein dadurch zu beträchtlichen Einsparungen bei den Administrationskosten führen.Berlin ist nach Angaben von Cisco das erste Bundesland, das eine mandantenfähige, reine IP-Telefonie-Lösung in sein Landesnetzwerk integriert. Möglich wurde dies, weil das ITDZ Berlin hochskalierbare Voice-Technologie von Cisco einsetzt, wie sie bislang ausschließlich von Service Providern genutzt wurde.

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(ID:2016443)