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Studie: Mobile Government nimmt Fahrt auf Bekommen Verwaltungen bald einen zentralen App Store?

Redakteur: Manfred Klein

Smartphones und Tablet beginnen eGovernment zu verändern. Spätestens dann, wenn Mobiltelefone auch als Kartenlesegeräte genutzt werden, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in den Öffentlichen Verwaltungen. So die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2012 Public Services“ von Steria Mummert Consulting.

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eGovernment wird mobil – immer öfter berücksichtigen Verwaltungen entsprechende Anwendungen
eGovernment wird mobil – immer öfter berücksichtigen Verwaltungen entsprechende Anwendungen
(Foto: ©-iQoncept---Fotolia.com)

Bereits heute investieren die Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland laut Studie verstärkt in Mobile Government. So hätten 42 Prozent bereits Vorhaben für die Entwicklung von Smartphone-Anwendungen angestoßen.

Das Entwickeln von Apps und mobilern Diensten für Bürger und Unternehmen gehe dabei über die reine Imagewirkung hinaus. Hauptziele der mGovernment-Vorhaben seien eine Steigerung der Servicequalität und mehr Effizienz im Verwaltungsbetrieb, so die Studie die in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut erstellt wurde.

Die Autoren der Studie kommen daher zu dem Schluss, dass die Nutzung von Verwaltungsleistungen sowie der Abruf von Informationen von unterwegs schon in naher -Zukunft sein werde.

Bislang reiche die Bandbreite der Anwendungen von aktuellen Statusmeldungen per SMS, über das Fotografieren und Melden von Straßenschäden per Smartphone bis zur mobilen Krisenkommunikation, bei der Behörden beispielsweise per Handy vor drohendem Hochwasser oder Lebensmittelrisiken warnen.

„Die Erfahrungen in den Verwaltungen sprechen sich rum. Gleichzeitig fordern Bürger von ihren Kommunen verstärkt solche Werkzeuge“, sagt Christian Mohser, Experte für eGovernment von Steria Mummert Consulting. „Die Zahl mobiler Apps und Services wird deshalb in den kommenden drei Jahren weiter steigen.“

Jede vierte Verwaltungseinrichtung plane bis 2014, erstmals in mGovernment zu investieren – vor allem auf Bundesebene und in Kleinstädten.

Die Entscheider in der Verwaltung versprächen sich von den mobilen Anwendungen zudem weitere Impulse für eine noch einfachere Nutzung des neuen Personalausweises.

„Das Mobiltelefon kann künftig beispielsweise das Kartenlesegerät ersetzen, was noch einmal einen deutlichen Komfortsprung für die Nutzer bedeutet", so Christian Mohser von Steria Mummert Consulting.

Die von einigen Smartphones bereits unterstützte Near Field Communication-Technologie (NFC) ermögliche zudem die Nutzung der Online-Ausweisfunktion und somit die sichere Identifikation eines Bürgers für mobile Online-Services.

Denkbar sei auch ein zentraler App Store in Deutschland, in dem alle von und für öffentliche Organisationen entwickelten Anwendungen und zertifizierten Dienste auf einer Plattform gebündelt werden.

In den Vereinigten Staaten etwa erhalten Nutzer mobiler Dienste bereits heute im Internet einen schnellen Überblick, welche Online-Services der Öffentlichen Verwaltung als App für mobile Plattformen zur Verfügung stehen.

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