IIRU bringt mit Cisco-Netzwerk eGovernment für Kommunen voran

Bei Anruf: Bürgerservice

02.04.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Keine Wartezeiten in der Behörde – An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes lassen sich in Ulm seit Sommer 2008 bequem per Internet erledigen
Keine Wartezeiten in der Behörde – An-, Ab- und Ummeldungen eines Gewerbes lassen sich in Ulm seit Sommer 2008 bequem per Internet erledigen

Einfache Administration und hohe IT-Sicherheit

Die Anbindung drahtloser Netzwerksegmente erfolgt durch sogenannte Wireless LAN Controller der Serie Cisco 4400. Die Geräte werden direkt mit den Switches der fest verkabelten Infrastruktur verbunden und stellen das Gros der Steuerungsintelligenz für das drahtlose Netzwerk bereit. Die Access Points kommen daher mit minimalem Funktionsumfang aus und sind entsprechend preiswert. Mit Blick auf die laufenden Betriebskosten bemerkt Andreas Kujath: „Via Controller werden die Cisco-Basisstationen von zentraler Stelle aus weitgehend automatisiert gemanagt.

Das betrifft nicht nur die Erstkonfiguration, sondern gilt auch für jedes spätere Upgrade. Der Administrationsaufwand bleibt somit dauerhaft begrenzt.“

Selbstverständlich können auch Besucher der IIRU das Wireless LAN nutzen. Allerdings funktioniert das Gast-Netzwerk in Reutlingen wie ein Hot Spot mit eigenem Internetanschluss und hat aus Sicherheitsgründen keinerlei logische Verbindung zum restlichen IIRU-Netzwerk.

Generell genießt IT-Sicherheit bei KIRU/IIRU allerhöchste Priorität. So verhindert beispielsweise ein zertifikatsbasierendes Zugriffsverfahren auf Basis des Cisco Secure Access Control Server (ACS), dass Daten aus den Rechenzentren Reutlingen oder Ulm in falsche Hände geraten. Die mehrstufig geschützte Sicherheitsarchitektur wird regelmäßig vom Landesbeauftragten für Datenschutz und von der Gemeindeprüfungsanstalt kontrolliert.

Die Vermittlungsfunktionen für die Sprach- und Videokommunikation steuert ein ausfallsicher konfigurierter Cisco Unified Communications Manager bei.

„Telefonanlagen herkömmlichen Typs sind bei IIRU-Kunden damit vollkommen überflüssig“, sagt Stefan Schneider, Account Manager bei Cisco.

„Kommunen und andere öffentlichen Einrichtungen können Telefonie stattdessen bedarfsgerecht als Service von ihrem IT-Dienstleister beziehen. Sie befreien sich von Investitionsrisiken und verwandeln variable in planbare Fixkosten. Darüber hinaus gewinnen sie Freiraum, um sich verstärkt auf ihre eigentliche Kerntätigkeit zu konzentrieren.“

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