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Kommunikation ist alles Behördensprache soll verständlicher werden

| Autor: Ann-Marie Struck

„Verständlich ist selbstverständlich“ – so der Claim der Landesregierung Kiel ihrer angekündigten Initiative für eine verständlichere Behördensprache. Ziel des Projekts ist eine für Bürger und Bürgerinnen einfachere und nachvollziehbare Verwaltungssprache.

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Behördensprache soll in Zukunft einfacher verständlich und nachvollziehbarer werden
Behördensprache soll in Zukunft einfacher verständlich und nachvollziehbarer werden
(Bild: © Daniel Berkmann - stock.adobe.com)

Staatssekretär Dirk Schrödter hat einen Projektauftrag für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz angekündigt. Damit reagiert Schrödter auf die Medienberichte über oft umständliche und kaum nachvollziehbare Bescheide und Kommunikation von Behörden. Häufig sind es komplizierte Formulierungen von Gesetzen und Verordnungen, die solche Schreiben für den Leser unverständlich machen.

Laut Schrödter ist das Ziel der Landesregierung, das Spannungsfeld zwischen Behörden- und Alltagssprache aufzulösen, um so mit Bürgerinnen und Bürgern in einen verständlichen Dialog zu treten. Eine einfache und zugleich rechtssichere Verwaltungssprache ist seiner Ansicht nach erlernbar.

Das geplante Projekt an der Fachhochschule soll die Studierende nicht nur für eine verständliche Behördensprache sensibilisieren, sondern es soll zugleich ein Leitfaden für eine einfachere Ausdrucksweise für die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern und Bürgerinnen entwickelt werden. Dieser soll ihnen dann in ihrer zukünftigen Dienststelle eine Hilfestellung sein. Die Initiative soll dieses Frühjahr starten.

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 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin