18. eGovernment-Wettbewerb

Behörden starten digitale Aufholjagd

| Autor: Manfred Klein

Im 18. Jahr seines Bestehens sucht der eGovernment-Wettbewerb erneut die besten Verwaltungsdienste.
Im 18. Jahr seines Bestehens sucht der eGovernment-Wettbewerb erneut die besten Verwaltungsdienste. (© BearingPoint)

Der 18. eGovernment-Wettbewerb geht an den Start. Innovative Behörden und Verwaltungen sind aufgerufen, sich mit ihren ­Projekten bis Anfang März bei den Ausrichtern BearingPoint und Cisco zu bewerben.

Stärker denn je treiben Behörden in Deutschland innovative eGovernment-Projekte voran. Das verspricht einen besseren Service für Bürgerinnen und Bürger und effizientere Abläufe. Die Rahmenbedingungen für Digitalisierungsvorhaben sind auch angesichts sprudelnder Steuereinnahmen günstig. Sie bieten Spielraum für Investitionen in die Modernisierung der Verwaltung.

Die vielen vorbildlichen Projekte sichtbar zu machen, die die günstigen Rahmenbedingungen und Potenziale der Digitalisierung nutzen und für Bürger und Verwaltung einen Mehrwert schaffen, das ist ein wesentliches Ziel des Digitalisierungswettbewerbs (eGovernment-Wettbewerb) der Unternehmensberatung BearingPoint und des Technologieanbieters Cisco. Nun startet der 18. Wettbewerb.

Bis zum Bewerbungsschluss am 5. März 2019 sind öffentliche Organisationen aus Bund, Land und Kommunen sowie Sozialversicherungsträger und Institutionen des Gesundheitswesens dazu aufgerufen, ihre zukunftsfähigen Konzepte und Projekte zur Verwaltungsmodernisierung einzureichen. Aus allen Bewerbungen ermittelt ein unabhängiger Expertenstab pro Kategorie drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte am 9. und 10. April 2019 auf den Finalistentagen und anschließend auf der Webseite des Wettbewerbs zu präsentieren. Die feierliche Preisverleihung findet auf dem Zukunftskongress Staat und Verwaltung im Mai 2019 in Berlin statt.

„Um das Potenzial der Digitalisierung zu heben, braucht es in den Behörden Mut und Veränderungswillen. Zusätzlich müssen Behörden ihr Innovationsmanagement professionalisieren und sich stärker für Ideen von außen öffnen. Mit dem Wettbewerb fördern wir den ressortübergreifenden Austausch zu Good und Best Practices, damit engagierte Verwaltungsmodernisierer von den Erfahrungen anderer Organisationen profitieren können. Der Digitalisierungswettbewerb ist zugleich Leistungsschau und Ideenschmiede für Modernisierungsvorhaben“, so Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint zu den Beweggründen für die Ausrichtung.

Online-Dienstleistungen der Verwaltung sind nur erfolgreich, wenn sie entlang der Anforderungen der Nutzer gestaltet sind. Der diesjährige Wettbewerb legt daher einen besonderen Fokus auf Projekte mit hoher Nutzer- und Nutzenorientierung.

Mit der Unterteilung des besten Digitalisierungsprojekts in „Bund und Länder“ sowie „Städte und Regionen“ sollen die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der einzelnen Verwaltungsebenen stärker berücksichtigt werden. Die Kategorie „Bestes Digitalisierungsprojekt in Bund und Ländern“ wird sich weiterhin auf außergewöhnliche Ansätze zur Digitalisierung der Verwaltung fokussieren, insbesondere eGovernment-Lösungen.

Die Kategorie „Bestes Digitalisierungsprojekt in Städten und Regionen“ zielt darauf ab, das digitale Angebot einer Stadt oder Region zu bewerten, hierzu gehören insbesondere Smart-City-Ansätze. Zum breiten Themenspektrum des Digitalisierungswettbewerbs zählen weiterhin Ideen wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Verwaltungsvorgängen, die Nutzung der Chancen durch das Internet der Dinge, die Schaffung leistungsfähiger und sicherer IT-Architekturen sowie Programme zum Personal- und Veränderungsmanagement in den Behörden.

Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen gibt es im Internet.

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