Business Intelligence und Big Data

Behörden können Stimmungslagen erkennen & Daten sicher analysieren

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Landeseinrichtungen können dezentral auf Berichte zugreifen

Mit MACH Business Intelligence (BI) wird im Freistaat Thüringen zukünftig ein integriertes Web-Reporting-Werkzeug im Einsatz sein. Das Thüringer Finanzministerium nutzt das System bereits seit 2012 im Rahmen der Mittelbewirtschaftung und Kasse. Durch eine nun erworbene Landeslizenz können flächendeckend alle Thüringer Dienststellen die Anwendung nutzen.

„Trotz einiger Herausforderungen konnten wir MACH BI effizient im Finanzministerium einführen und zügig davon profitieren“, so René Geißdorf, zuständig für das Reporting und Haushaltsplanaufstellungsverfahren im Thüringer Finanzministerium (TFM). „Wir freuen uns, dass wir nun den nächsten Schritt gehen können – und dass uns die Nutzung in anderen funktionalen und organisatorischen Bereichen weitere Vorteile bringt.“

So können in Zukunft die Landeseinrichtungen dezentral und bequem auf die Berichte zugreifen, diese zeitgesteuert via eMail erhalten oder zukünftig auch selbst Ad-hoc Berichte erstellen.

Und natürlich, auch SAP trommelt immer wieder – wie kürzlich auf der CeBIT – für BI-Lösungen:

„Das Demokratieverständnis ist im Wandel, die Bürger greifen aktiver in politische Prozesse ein. Das wirkt sich auch auf die Verwaltungssteuerung aus. Gerade der IT kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Mit modernen Business-Intelligence-Plattformen können Behörden nicht nur aussagekräftige Kennzahlen gewinnen und flexibel steuern, sondern auch sogenannte offene Daten (Open Data) für Bürger und Unternehmen übersichtlich aufbereiten, zum Beispiel demografische Angaben, Umweltdaten oder Informationen zur infrastrukturellen Versorgung (wie Kindertagesstätten, Schulen, Haltestellen ÖPNV, Bürgerbüros).“

EITCO wiederum stellt unter anderem Sicherheitsaspekte in den Mittelpunkt von eIntelligence: Diese Lösung erfasse beispielsweise die Ultra- und Hooligan-Szene sowie rechtsradikale Gruppierungen in allen gängigen Social-Web-Anwendungen wie Facebook, Twitter, Foren und Blogs.

Eine Zusammenführung der gewonnen Erkenntnisse mit den eigenen Bestands- und Statistikdaten der Sicherheitsbehörden sei jederzeit möglich. Durch gezielte Datenanalyse könne die Identifikation wichtiger Key-Influencer und Stimmungsmacher unterstützt werden: „Die neuen Kommunikationskanäle sind ein Segen für Polizei, Sicherheitsbehörden und deren Verantwortliche.“

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