Mehr Bürgernähe im Landratsamt Rhein-Neckar

Behörde bringt kommunale Kommunikation auf Trab

| Autor / Redakteur: von Stefan Mutschler / Gerald Viola

Rolf Thome, der OmniSwitch 9800 und Alexander Wäsch (Foto: Alcatel-Lucent)
Rolf Thome, der OmniSwitch 9800 und Alexander Wäsch (Foto: Alcatel-Lucent)

Das Landratsamt Rhein-Neckar versteht sich als Serviceprovider und Ansprechpartner für Bürger und Unternehmen. Als Genehmigungs-, Ordnungs- und Aufsichtsbehörde hat die Institution zugleich sehr hohe Verantwortung. Mit einer TK-Anlage verbesserte sie Servicequalität, interne Kommunikation und die IT-Netzwerkinfrastruktur.

So sind jetzt nicht nur Verfügbarkeit und Sicherheit up to date, auch die Anbindung der Außenstellen und Heimarbeitsplätze sowie die IT-Administration laufen nun deutlich runder und vor allem kosteneffizient.

Mit mehr als 538.000 Einwohnern ist der Rhein-Neckar-Kreis, zu dem Gemeinden wie Hockenheim, Schwetzingen und Walldorf gehören, der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg. Das Landratsamt ist einerseits untere staatliche Verwaltungsbehörde, andererseits kommunale Behörde des Landkreises. Aus dieser Zwitterstellung ergibt sich eine riesige Palette unterschiedlicher Funktionen:

Neben den staatlichen Aufgaben wie beispielsweise die Bearbeitung von Bauanträgen, Denkmalschutz, Gewässerbewirtschaftung, Gewerbeaufsicht, Zulassung von Kraftfahrzeugen und vielen weiteren nimmt das Landratsamt eine Reihe von kommunalen Aufgaben wahr.

Dazu gehören Pflichtaufgaben wie etwa die Abfallverwertung und -beseitigung, Aufgaben der sozialen Sicherung, Gewährung von Leistungen für Arbeitslose, Ausbildungsförderung, Betrieb von Kreiskrankenhäuser, Trägerschaft der Berufsschulen und Sonderschulen etc. sowie freiwillige Aufgaben beispielsweise in den Bereichen Kulturpflege, Verkehrserziehung, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsförderung, öffentlicher Personennahverkehr und Soziales.

Rund 1.600 Mitarbeiter sind in der kreisübergreifenden Behörde beschäftigt, etwa 600 davon in der Zentrale in Heidelberg.

Nicht umsteigen, nur weil es eine schöne neue Technologie gibt

Als es darum ging, die Kommunikationssysteme des Landratsamts auf den aktuellen Stand zu bringen, gab es in kurzen Abständen nacheinander aber vollständig unabhängig voneinander zwei funktionale Ausschreibungen – eine für die Telefonanlage und eine für das IT-System. Wichtigstes Kriterium bei der TK-Anlage war, den sanften Übergang von der klassischen TDM- in die neue IP-Welt zu unterstützen – ein Prozess, den die Behörde bedarfsgerecht und sukzessive über mehrere Jahre hinweg plant.

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir irgendwann einmal vollständig auf IP umrüsten werden“, so Rolf Thome, zuständiger ITK-Manager beim Landratsamt Rhein-Neckar, „aber wir handeln hier sehr bedacht nach zwingender funktionaler und wirtschaftlicher Notwendigkeit. Umzusteigen, nur weil es eine schöne neue Technologie gibt, ist für uns keine Option.“

Zum Zeitpunkt der Ausschreibung war die Zentrale bereits auf IP umgestellt, auf die neun größeren (das heißt mit mehr als 50 Mitarbeitern) und gut 110 kleineren Außenstellen beziehungsweise Heimarbeitsplätze traf dies jedoch nur zum kleineren Teil zu. Den Zuschlag bekam ein lokaler Serviceprovider, der eine Hy­brid-Lösung von Alcatel-Lucent angeboten hatte.

In Teilen war beim Landratsamt Rhein-Neckar auch schon vorher Alcatel-Lucent-Equipment im Einsatz, und auch die Computer-Telephony-Integrationslösung (auf Basis eines „OTUC“-Servers) kam von diesem Hersteller. „Die guten Erfahrungen, die wir mit Alcatel-Lucent schon vorher gemacht haben, bestätigten unsere Auswahl – ausschlaggebend waren jedoch der klare Migrationspfad von TDM nach IP und das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis“, so Thome.

Insgesamt sind heute 26 Alcatel-Lucent TK-Anlagen installiert, 17 davon voll vernetzt in Hauptniederlassung und Zweigstellen, neun in den Schulen und Schulzentren der Behörde.

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